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Ostholstein Erste Visionen für Timmendorf 2035
Lokales Ostholstein Erste Visionen für Timmendorf 2035
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03:57 14.03.2018
In der Trinkkurhalle wurden erste Ergebnisse präsentiert. Quelle: Foto: B. Zill

Während die Fachbüros Destination Lab und Cesa Investment die gesammelten Infos aus der Zukunftswerkstatt präsentierten, hörten etwa 80 Timmendorfer zu. Auch Bürgermeisterin Hatice Kara (SPD) und Bürgervorsteherin Anja Evers (CDU) folgten interessiert den Ausführungen. Kara erklärte den Grund für das Erstellen eines Leitbildes für 2035 gemeinsam mit den Anwohnern: „Wir wollen auch in Zukunft die Fahnen hochhalten und uns nicht ausruhen.“ Die Gemeinde habe sich bewusst für ein zeitintensives Verfahren entschieden und die Bereiche Tourismus und Lebensqualität in den Vordergrund gestellt.

„Die Gemeinde möchte sich ganzheitlich als Tourismusort und Lebensort sehen“, sagte die Verwaltungschefin.

Zum Thema Tourismus hatten sich in der Zukunftswerkstatt vier Gruppen Gedanken gemacht. Herausgekommen sind Stärken wie die Vielfältigkeit der Veranstaltungen und Schwächen wie das Radwegenetz und fehlendes Angebot für Jugendliche, die Catarina Balow von Destination Lab aufzeigte. Zum Thema Lebensort präsentierte Josephine Schmidt (Cesa) Gedanken wie die gute Erreichbarkeit zu den Großstädten wie Hamburg und wenig bezahlbaren Wohnraum der Timmendorfer. Zudem wünschen sich die Anwohner ein autoreduziertes Zentrum.

Nachdem die Ergebnisse gezeigt wurden, stellte Jan Sönnichsen, Geschäftsführer von Destination Lab, anhand der Stärken und Schwächen dar, „was wir in den einzelnen Räumen festgestellt haben.“

Dabei zeigte er eine Karte von Timmendorfer Strand und den Ortsteilen auf der großen Leinwand, auf der alle „Fachthemen“ wie touristische Gebiete, Wohnraum und Verkehr mit Hilfe von unterschiedlichen Farben und Symbole abgebildet waren. Außerdem bekamen die einzelnen Ortsteile bestimmte prägnante Eigenschaften zugeschrieben – so sei Klein Timmendorf kompakt und vielfältig, Hemmelsdorf ländlich und Timmendorfer Strand lebendig. „Wir wollen die Identität der Orte erhalten“, sagte Stadtplaner Wolf Uwe Rilke.

Anhand der Abbildungen kristallisierte sich heraus, dass beispielsweise der Hafen in Niendorf aufgewertet, Grünflächen erhalten und eine behutsame Entwicklung der Flächen betrieben werden sollte. Die visualisierten Pläne stellten auch die potenziellen Entwicklungsflächen der Gemeinde und ein mögliches nachhaltiges Mobilitätskonzept für Timmendorf dar.

Jan Sönnichsen berichtete anschließend über Visionen eines Innovationscampus mit jungen Unternehmen neben dem sanierten ETC, eines aufgewerteten Seebrückenvorplatzes und einer Einbindung der Niendorfer Fischer in die Gastronomie und Hotellerie. Im Juni werden die Anwohner aus den Themen konkrete Pläne für Timmendorf 2035 entwickeln.

bz

Die Präsentation gibt es im Internet unter timmendorfer-strand.org

LN

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