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Ostholstein Erster Spatenstich für das Dorfgemeinschaftshaus
Lokales Ostholstein Erster Spatenstich für das Dorfgemeinschaftshaus
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21:16 06.09.2013
Der Bau des neuen Dorfgemeinschaftshauses hat begonnen: Architekt Rolf Greiner, Dorfvorsteherin Marion Urban und Bürgermeister Volker Owerien (v.l.) beim ersten Spatenstich. Quelle: Foto: Lintschnig

„Bald haben wir endlich einen gemeinsamen Raum. Das wird die Dorfgemeinschaft ganz sicher weiter stärken“, freute sich Beate Kruber aus Sarkwitz. Sie und rund 50 weitere Einwohner aus Sarkwitz kamen gestern zu dem ersten Spatenstich für das neue Dorfgemeinschaftshaus auf den Sportplatz nach Sarkwitz, wo mit Sekt und Kuchen gefeiert wurde. Eigentlich sollte das Haus schon viel früher fertig sein, doch Lärmschutzrichtlinien und das Warten auf eine EU-Förderung haben den Bau verzögert. In dem neuen Haus sollen alle Generationen einen Platz finden und somit die Dorfgemeinschaft weiter gestärkt werden.

„Was lange währt, wird einmal gut — das Warten hat sich gelohnt“, sagte Volker Owerien (parteilos), Bürgermeister der Gemeinde Scharbeutz. Eigentlich sollte schon 2011 mit dem Bau des Gemeinschaftshauses in Sarkwitz begonnen werden, doch ein Lärmschutzgutachten zwang die Verantwortlichen zu neuen Überlegungen und letztlich zur Verlegung des Hauses. „Jetzt, wo alle Hemmnisse bewältigt sind, freuen wir uns, endlich ein Dorfgemeinschaftshaus zu bekommen“, so Owerien.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von 240 Quadratmetern kostet die Gemeinde 600 000 Euro, etwa 108 000 Euro werden davon aus Fördermitteln der EU bezahlt, die das Geld im Rahmen des „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum“ beisteuerte. „Dass so viele Bürger gekommen sind, zeigt, wie gut das Miteinander hier in Sarkwitz ist“, sagte Dorfvorsteherin Marion Urban. Das mache sich auch daran bemerkbar, dass von den 400 Sarkwitzer Einwohnern bei Versammlungen regelmäßig 80 bis 100 Bürger anwesend seien.

Für Urban ist es wichtig, dass besonders Kinder die neuen Räume des Hauses nutzen können und einen gemeinsamen Ort haben. „Hier soll nicht nur das Kinderfest in Zukunft gefeiert werden — auch Kinderbasteln, Judotraining und Puppentheater wollen wir hier anbieten“, so Urban, die ebenfalls eine monatliche Bürgersprechstunde in dem neuen Haus organisieren möchte. Obwohl das Haus erst Ende dieses Jahres fertig sein wird, sind die freien Termine zur Nutzung des Hauses schon sehr begrenzt. Denn neben den Aktionen für Kinder soll das Haus ebenfalls Platz für den Skatclub, einen Häkelclub, Aerobic-Kurse, Seminare sowie private Feierlichkeiten und DVD-Abende bieten.

„Das wird die Dorfgemeinschaft ganz

sicher weiter stärken.“
Beate Kruber, Einwohnerin von Sarkwitz

Hannes Lintschnig

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