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Ostholstein Haushalt für 2019 beschlossen
Lokales Ostholstein Haushalt für 2019 beschlossen
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19:41 05.12.2018
Eutiner Stadtvertretung verabschiedet den Haushalt 2019. Nach Spaltung der FWE gibt es eine neue Sitzordnung im Saal. Quelle: Ulrike Benthien
Eutin

Die Eutiner Stadtvertretung hat am Mittwoch den Haushalt für 2019 verabschiedet. CDU, SPD, FDP und Grüne (insgesamt 25) stimmten dem Etat zu. Die vier Vertreter der Freien Wählergemeinschaft Eutin (FWE) enthielten sich. Die neue Fraktion Demokratische Wähler Eutin (DFWE, vier Vertreter) stimmte dagegen.

Monika Obieray, Fraktionschefin der Grünen, nannte den Haushalt „gar nicht so schlecht“. Er weise zwar ein Minus von 1,537 Millionen Euro und eine hohe Verschuldung auf, aber insgesamt habe Eutin Grund, mit Optimismus in die Zukunft zu sehen. „Wir haben den Zob und die Peterstraße fertig, die Reithalle ist in Bearbeitung, am Vogthaus tut sich was. Natürlich müssen wir auch weiter auf gute Konjunktur hoffen“, räumte sie ein.

DFWE: „Dreiviertel-Mittragen gibt es nicht“

Für die FDP erklärte Jens-Uwe Dankert, der Haushalt sei vertretbar. Die Stadt schaffe Werte, sagte Matthias Rachfahl (CDU). „Aber wir müssen in den nächsten Jahren Entscheidungen treffen, die auch manchmal wehtun werden.“ Er denke da an die millionenschwere neue Tribüne der Eutiner Festspiele. „Wir wollen außerdem ein Feuerwehrgerätehaus bauen, die Schulen werden wir voll finanzieren müssen.“ Weil die Zinsen niedrig seien, müsse jetzt investiert werden, sagte Hans-Georg Westphal, SPD-Fraktionschef. „Denn wenn die Zinsen bei sechs oder sieben Prozent sind, werden wir uns Dinge, die wir anpacken müssen, nicht leisten können.“

Sigrid Jürß sagte, die DFWE stimme vielen Dingen im Haushalt zu, aber einigen nicht: „Und ein Dreiviertel-Mittragen gibt es nicht.“ Die FWE, sagte Malte Tech, enthalte sich, weil sie sicher sei, dass im Baubereich Millionen Euro gespart werden könnten. „Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen suchen“, warb er.

Ulrike Benthien

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