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Ostholstein Eutin will erfolgreichem Prenzlau nacheifern
Lokales Ostholstein Eutin will erfolgreichem Prenzlau nacheifern
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20:44 31.10.2013
Sie haben das Ziel 2016 und den ambitionierten Zeitplan stets im Blick: die beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH, Bernd Rubelt (links) und Andreas Lietzke. Quelle: Benthien

Die diesjährige Landesgartenschau im brandenburgischen Prenzlau (465 499 Besucher) sei eine sehr erfolgreiche gewesen. Eine Erkenntnis, die Eutin aus dieser und weiteren vergleichbaren Ausstellungen gewonnen habe, sei, dass der Part des Marketing sehr schnell nach vorn getrieben werden müsse, äußerte Andreas Lietzke. Der Eutiner Kämmerer und Bauamtsleiter Bernd Rubelt, beide nebenamtliche Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH, berichteten in dieser Funktion bei ihrem ersten offiziellen Pressetermin, dass zurzeit Personal rekrutiert werde.

Insgesamt zwölf Mitarbeiter sollen bei der Landesgartenschau gGmbH angesiedelt sein. Dazu gehören demnächst auch zwei Ingenieure für Landschafts- und Freiraumplanung sowie Kräfte für die Bereiche Marketing, Vertrieb, Veranstaltungen, Besucherservice. Gebündelt werden müsse das jetzt schon große Interesse von Bürgern, Firmen und Vereinen, die sich im Umfeld der Schau beteiligen möchten. „Das erfordert manchmal diplomatische Gespräche, um für Eutin das Optimale herauszuholen“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz (CDU). Auch erste Kontaktaufnahmen mit Sponsoren habe es bereits gegeben.

Für Ehrenamtler, die sich einbringen möchten, empfahl der Bürgermeister den Förderverein „als guten Anker“.

Den Aspekt der Nachhaltigkeit stellte Bernd Rubelt noch einmal deutlich heraus: „70 bis 80 Prozent der Landesgartenschau-Maßnahmen sind Stadtentwicklungsmaßnahmen.“ Drei Themenfeldern werde sich die Stadt besonders zuwenden: Das Motto „Eutin bewegt sich zum Wasser hin“ sei schon im Bewerbungsverfahren aufgetaucht; die Altstadt müsse als kulturelles Erbe bewahrt werden; die Kulturstandorte wie zum Beispiel das Bauhofareal müssten entwickelt werden. Der Bauamtsleiter führte weiter aus, dass bei Bildungs-, Umwelt- und Naturschutzthemen immer der Bezug zu historischen Stätten herzustellen sei, unter anderem zum Schlossgarten.

„Das Land unterstützt uns in Hinblick auf 2016 in allen Ministerien“, sagten Bernd Rubelt und Klaus-Dieter Schulz. Mit dem Büro „A24-Landschaft“ aus Berlin gibt es 14-tägige Arbeitstreffen, die Eutiner können den Projektleiter für „ihre“ Landesgartenschau, Joachim Naundorf, im Januar bei einem Bürgerforum kennenlernen und dann auch ihre Anregungen einbringen. Bereitschaft hat der Architekt signalisiert, seine bisherigen Planungen für die Wassersportvereine zu überdenken. ben

Informationen über die Landesgartenschau 2016 gibt es fortlaufend unter www.eutin-2016.de.

LN

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