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Ostholstein Eutin wirbt um Paten für Gartenschau-Beete
Lokales Ostholstein Eutin wirbt um Paten für Gartenschau-Beete
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17:13 08.10.2016
Auf Rundgang durch den Seepark: Für die Pflege der Rhododendron-Beete sind ehrenamtliche Helfer hochwillkommen. Quelle: Petersen

Die für die Landesgartenschau angelegten Pflanzbeete um die Promenadenbäume im Seepark und an der Stadtbucht bleiben möglicherweise doch bestehen. Zwar müssen sie in der jetzigen Form verschwinden, es handelt sich nur um eine provisorische Holzeinfassung. Eutins Bauamtsleiter Bernd Rubelt will sich aber um einen dauerhaften Ersatz bemühen. Das kündigte er gestern bei einem Rundgang mit Eutiner Bürgern über das bisherige Gartenschau-Gelände an, die sich für eine ehrenamtliche Pflege der zahlreichen Rabatten interessieren, die über die Gartenschau hinaus erhalten bleiben.

 Im Förderantrag für die Gartenschau seien die Beete nicht aufgeführt, erläuterte Rubelt. Eine Dauerlösung mit Einfassungen aus Stein oder Stahl müsse mit dem Land als Fördergeber abgestimmt werden. Rubelt will das ausloten. Bei einer Aufnahme in die Förderung müsse die Stadt für 25 Jahre den Erhalt zusagen. Dafür müssten ein Pflanzkonzept erstellt und der Pflegeaufwand ermittelt werden. Am Ende muss die Stadtvertretung zustimmen.

Der Bauamtsleiter selbst denkt an „eine schöne, aber nicht zu aufwändige Gestaltung“ mit zusätzlichen Beet-Patenschaften.

Dass die Bereitschaft zu diesem Einsatz da ist, zeigte die Resonanz auf den Informationsrundgang. Etwa 50 Eutiner waren gekommen. Zu tun gäbe es für sie genug, auch wenn sie nicht Pflichtaufgaben der Stadt übernehmen sollen. Im Seepark bleibt weitgehend alles stehen. Nur die in Holz-Rahmen eingefassten Beete verschwinden, auch das Bühnenpodest. Aus dem gesamten Gelände mit Sportanlagen und Badestrand soll ein Bürgerpark werden, für den in Anlehnung an den Schlosspark eine Parkordnung aufgestellt werden soll. „Die Parkanlage soll nicht beliebig genutzt werden“, sagte Rubelt. Auch darüber müsse aber noch die Politik entscheiden.

Für einen Bürgerpark gebe es nichts Besseres als Bürger, die sich für ihn engagieren, warb Rubelt für ehrenamtlichen Einsatz. Die Stadt stehe mit Rat zur Seite, aktiv werden müssten aber die Bürger. Wichtig sei, dass sich Ansprechpartner fänden, die organisatorische Verantwortung übernähmen. Im November ist ein weiteres Treffen geplant, der Termin ist noch offen. Wer in den Verteiler aufgenommen werden will, möge sich unter Tel. 04521/7934323 melden.

 pet

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