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Ostholstein Bluesfest vor ungewisser Zukunft
Lokales Ostholstein Bluesfest vor ungewisser Zukunft
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19:46 26.09.2018
Ein Highlight des Bluesfestes 2018: die dänische Band „Paragraph 8ight“ auf dem Markt. Quelle: LNBILD
Eutin

Versöhnung geht anders. Zwar hat der Verein Baltic Blues Anträge zur Förderung seiner beiden Veranstaltungen –Bluesfest im Mai 2019 und German Blues Challenge im September – gestellt und dafür im Kulturausschuss ausschließlich positive Signale empfangen, doch Schatzmeister Helge Nickel erklärte: „Es ist noch nicht sicher, dass wir in Eutin bleiben.“

Der Verein warte noch immer auf einen Gesprächstermin im Rathaus. Der habe vier Wochen nach der Blues-Challenge Ende Juni/Anfang Juli stattfinden sollen und sei bis heute nicht zustande gekommen. Durch das „Theater“ mit der Stadt habe der Verein über 11 000 Euro verloren, sagte Nickel, er habe keine Lust mehr auf so ein „Trara“. In dem Zerwürfnis von Stadt und Blues-Verein war es unter anderem um Parkerlaubnisse und Stellflächen (Bluesfest) und den gemeinsamen Belegungsplan mit den Wochenmarktbeschickern (Challenge) gegangen.

Die Fraktionen im Kulturausschuss hatten Helge Nickel und der Vorsitzenden des Vereins, Barbara Bloch, versichert, dass sie Freunde des Bluesfestes und froh seien, dass dieser Magnet in Eutin bleibe. Die erbetene Förderung für die Challenge in Höhe von 12 000 Euro sowie 10 000 Euro für das Bluesfest plus weitere 3000 Euro für „ein, zwei Highlights zum Jubiläum“, so Nickel, stieß auf Wohlwollen. Vorausgesetzt, dass der Haushalt beschlossen und genehmigt werde, sehe er keine Probleme, äußerte auch Bürgermeister Carsten Behnk.

Helge Nickels Aussage, dass sein Verein das Jubiläumsfest möglicherweise doch nicht ausrichte und er vom Förderverein Eutiner Blues zu den Anfragen nach Zuschüssen gedrängt worden sei, quittierte die Ausschussvorsitzende Monika Obieray (Grüne) mit der Frage: „Meinen Sie Ihren Antrag jetzt ernst oder nicht?“ Schon, aber er könne ohne ein vorheriges Gespräch nicht planen, sagte Nickel, der ansetzte, die Ereignisse der vergangenen Monate erneut zu thematisieren. Da schnitt ihm die Vorsitzende jedoch energisch das Wort ab.

Ulrike Benthien

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