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Ostholstein Extremer Parcours durch Grömitz
Lokales Ostholstein Extremer Parcours durch Grömitz
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14:03 17.09.2017
Kletterwand: Gemeinsam sind sie stark: Die Teilnehmer unterstützen sich beim Bewältigen der steilen Wand am Strand von Grömitz.  Quelle: BILLHARDT

„Man bringt den Körper bis an seine Grenzen und jeder hilft dem anderen, denn viele Hindernisse sind alleine nicht zu bewältigen“, erzählt Thomas Dust. Er ist mit seinem Team „Emsland“ nach der Premiere 2016 erneut in Grömitz dabei. „Wir laufen zusammen los und kommen zusammen ins Ziel. Und man weiß nie, was einen erwartet – nur deutlich wärmer war es im Vorjahr“, sagt Alexandra Buerke, die einzige Frau innerhalb der achtköpfigen Gruppe.

„Wir lassen uns jedes Jahr ein paar neue Aufgaben einfallen, so dass immer Abwechslung drin ist. Die drei verschiedenen Streckenlängen bleiben aber gleich“, erläutert Julia Heinen von der Xletix-Projektleitung. Seit zehn Tagen ist sie bereits mit ihren Kollegen in Grömitz und bereitet das spektakuläre Event vor. Mehr als 100 Volunteers begleiten das Orga-Team, für das es die zwölfte und letzte Station der diesjährigen Xletix-Tour ist. „Wir waren schon in einem Steinbruch in Nordrhein-Westfalen und auch auf 2500 Meter Höhe in den österreichischen Alpen. Jetzt ist es das einzige Mal direkt am Wasser“, berichtet Julia Heinen.

Und Wasser bekommen die Starter genug ab, sogar ein Eisbecken wartet im Yachthafen auf die Starter und lässt wie gestern bei gerade einmal zwölf Grad Außentemperatur die Glieder richtig frösteln. Im Anschluss wartet dann direkt am Strand eine hohe Holzwand, ehe es über kräfteraubenden Untergrund weiter geht.

„Wer die längste Distanz über 19 Kilometer absolviert, also etwas für die ganz Sportlichen, der läuft rund sieben Kilometer durch den Sand. Das geht ordentlich in die Beine“, betont Julia und weiß wovon sie spricht, denn viele aus dem Leitungsstab und von den Helfern laufen selbst mit, wenn es die Zeit erlaubt. Das mittelmäßige Wetter hält jedenfalls keinen ab, die Boulder-Box, den Clumsy-Cliffhanger, die Speed-Slide oder die Power-Pipe in Angriff zu nehmen.

Über sechs Kilometer und 15 Hindernisse führt die kürzeste Strecke. Etwa eine Stunde bräuchten die Besten, erläutert Julia Heinen. Auf der Mitteldistanz warten auf 13 Kilometern 25 Hürden besonderer Art, die sich auch das Team „Emsland“ vorgenommen hat. „Wir hoffen, in etwa zweieinhalb Stunden gemeinsam durchs Ziel laufen zu können“, sagt Alexander Dust, ehe sich sein Team unter dem Startbogen auf der Uferwiese aufstellt. Wer spontan mitmachen möchte, kann sich heute noch an der Tageskasse melden. Die Startgebühr beträgt zwischen 79 und 99 Euro. Markus Billhardt

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