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Ostholstein Fachliche Finesse in der Küche: Angehende Köche messen sich
Lokales Ostholstein Fachliche Finesse in der Küche: Angehende Köche messen sich
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21:19 25.09.2013
Hendrik Bahr legt Hand an seine Vorspeise, eine geschichtete Sellerietorte. Quelle: Fotos: Sara Schmalfeldt

Geschichtete Sellerietorte, Schweinefilet im Blätterteigmantel mit Kohlrabi und Schlosskartoffeln und ein Türmchen weiße Mohnmousse.

Das ist das Patentrezept für Hendrik Bahr, der sich mit dieser Komposition den ersten Platz des E.B.L.-Pokals erkochte. Fein abgeschmeckt und harmonisch angerichtet konnte dieses Menü Prüfer wie auch Gäste überzeugen.

Der Azubi des Hotels „Eichenhain“ in Pelzerhaken hat sich in einem Teilnehmerfeld von sechs Köchen gegen starke Konkurrenten durchgesetzt. In der Schulküche galt es, aus bewährten Zutaten das gewisse Etwas herauszukitzeln. Technische Finesse, gutes Zeitmanagement und eine ruhige Hand halfen den Teilnehmern, das in der Schule und im Betrieb Erlernte auf den Tellern umzusetzen.

Fachlehrer Michael John betonte, dass dieser Kochwettbewerb eine gute Übung für die Abschlussprüfung darstelle, da die Anforderungen und der Zeitplan hoch angesetzt seien. Als Sponsor konnte die Berufsschule neben dem Obst- und Gemüsehandel E.B.L. auch den Citti-Markt gewinnen, die die Zutaten und auch hochwertige Küchenmesser für die drei Erstplatzierten zur Verfügung stellten.

Begleitend zur Herausforderung für die angehenden Köche stellte das Kollegium um André Krug und Tanja Kanter auch einen Servicewettbewerb auf die Beine. So hatten in diesem Rahmen fünf Teams aus zukünftigen Restaurant- und Hotelfachkräften die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Unter dem Titel Wein-Gourmet- Servicewettbewerb 2013 wurde erstklassiger Wein- und Schaumweinservice geboten. Ebenso wurden Dekorationstische zur Verkaufsförderung angefertigt und eine Menükarte nebst Verkaufsgespräch vor der Fachjury gefordert. Die Schüler der Oberstufe begegneten sich auf hohem Niveau und so war die Entscheidung am frühen Nachmittag denkbar knapp. Daniela Schildmann aus dem „Maritim Seehotel“ und Loreen Valentin aus dem „Schloss Warnsdorf“ hatten am Ende die Nase vorn und konnten sich über den Sieg des Wettbewerbs freuen.

Als Leistungsträger wird Hendrik Bahr die Neustädter Berufsschule auch beim Wettbewerb um den Aschenbach-Preis vertreten. Denkt man an die Zukunft, so kann man bei diesem Nachwuchs im gastronomischen Bereich guter Dinge sein, so lautete der Tenor der Juroren.

Anforderungen
Alle sechs Köchinnen und Köche mussten ein Drei-Gänge-Menü kreieren. Bei der Vorbereitung durfte der zeitliche Rahmen nicht aus den Augen gelassen werden. Das Menü musste dann unter den strengen Augen der Prüfer abgeliefert werden, als die geladenen Gäste Platz nahmen. Zuvor hatte der Service im Restaurant die Tische gedeckt und dekoriert sowie Menükarten geschrieben. In Verkaufsgesprächen wurde die Harmonie zwischen Speisen und Wein dargestellt.

Sara Schmalfeldt

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