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Ostholstein „Falscher Umgang mit der AfD“
Lokales Ostholstein „Falscher Umgang mit der AfD“
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20:23 07.06.2017

Aus der CDU in Grube ist er ausgetreten, sein Mandat als Gemeindevertreter füllt Volker Langbehn aber bis zur Kommunalwahl 2018 weiter aus. Wie es dann für ihn politisch im Ort weiter geht, das wisse er heute noch nicht. Langbehn stand nach zwei AfD-freundlichen Posts bei Facebook in der Kritik (LN berichteten).

Im Nachgang sagt Langbehn: „Wenn es ein Fehler ist, eckig und kantig zu sein, dann war das ein Fehler.“ Ihm werde vieles zu sehr an der AfD aufgehängt. Auch störe ihn der Umgang mit dieser Partei sehr. „Durch die ständige Geringschätzung und Ausgrenzung durch die Gesellschaft und in den Medien passiert das Gegenteil dessen, was man erreichen möchte.“ Die AfD gewinne dazu, statt zu verlieren.

Langbehn fühlt sich auch weiterhin mit seinen Äußerungen im Internet missverstanden.

Er wisse nach wie vor, wo seine politische Heimat sei. Die Gründung eines AfD-Ortsverbandes werde es mit ihm jedenfalls nicht geben. Mit einem Grinsen fügt der 54-Jährige an: „Vielleicht schließe ich mich ja den Freien Wählern im Ort an.“ Hintergrund: Die Unabhängige Gruber Wählergemeinschaft hatte Langbehn dazu aufgefordert, auch seine übrigen ehrenamtlichen Ämter aufzugeben.

Langbehn beharrt jedoch auf den Standpunkt, Politik und die anderen Tätigkeiten immer strikt voneinander getrennt zu haben. In der Freiwilligen Feuerwehr, in der er Wehrführer ist, gelte beispielsweise die Maxime: „Einer für alle, alle für einen.“ Dort sei jeder gleich. Politik habe dort nichts zu suchen. Ebenso verhalte es sich bei der Schlömer-Theatergruppe, im Kirchenvorstand und in der Alten Gruber Bürgergilde, die am 18. und 19. Juni ihr großes Gildefest feiert.

pm

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