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Ostholstein Fasaneninsel wechselt den Besitzer
Lokales Ostholstein Fasaneninsel wechselt den Besitzer
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20:20 05.02.2016

„Die Fasaneninsel ist im Verkauf. Darüber wurden wir regulär in Kenntnis gesetzt. Im Rahmen der Stadtsanierung prüfen wir derzeit die Vorkaufsrechtsausübung“, so Bauamtsleiter Bernd Rubelt auf LN-Anfrage zu den aktuellen Entwicklungen rund um die 21000 Quadratmete große Insel im Großen Eutiner See. Um gegebenenfalls agieren und im Rahmen der Stadtsanierung Fördermittel akquirieren zu können, sei die Fasaneninsel in den Maßnahmenplan der Stadt, der am Donnerstagabend im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde, aufgenommen worden.

Dort wird eine Summe von 365 000 Euro genannt, als Ausführungsjahr ist 2016 angegeben.

Für knapp 500 000 Euro hat der Griebeler Unternehmer Karl- Heinz Schulenburg das Areal im April 2014 ersteigert und in eine von ihm im Juli 2014 errichtete Stiftung eingebracht — mit dem Ziel behutsamer und ökologisch vertretbarer Nutzung durch die Öffentlichkeit (die LN berichteten). Als Treuhandstiftung unter dem Dach der Stiftung Naturschutz Schleswig- Holstein wird sie von dieser verwaltet. Eine Umsetzung der Pläne Schulenburgs haben juristische Querelen mit der Vorbesitzerin allerdings bislang verhindert. „Letztlich war der Frust über die Stagnation so groß, dass die Entscheidung für den Verkauf gefallen ist. Das Kuratorium hat dies mitgetragen. Ein Käufer ist auch bereits gefunden“, erläuterte Dr. Walter Hemmerling als geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Naturschutz SH auf LN-Nachfrage. Allerdings sei wegen der besonderen Konstellation ein hohes Maß an Sensibilität gefragt. „Wir sichern im Rahmen des Verkaufs ab, dass alle Schritte zur Klärung der Situation weitergegangen werden“, sagte Hemmerling.

Vonseiten der Eutiner Verwaltung habe man in jedem Fall ein wachsames Auge, versicherte indes Bernd Rubelt: „Die Fasaneninsel ist ein Thema für die Stadt und die Stadtentwicklung.“ aj

LN

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