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Ostholstein Faszinierend: Haus der kleinen Forscher
Lokales Ostholstein Faszinierend: Haus der kleinen Forscher
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23:37 13.11.2016
„Ich sehe, was Du nicht siehst!“ Maya (3) und ihr Vater Oliver Kinski lassen sich auf optische Erlebnisse ein.

Die Erde dreht sich um den Mond – oder ist es genau umgekehrt? Bunte Gummibärchen gehen im Wasserglas auf Tauchstation. Merkwürdig! Und wie funktioniert eigentlich das Solarauto? Das putzige kleine Gefährt mit dem weißen Papiersegel behält seine Geheimnisse für sich. Doch am Tisch nebenan kann das vergleichsweise nüchterne Innenleben staunend inspiziert werden.

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In der Mini-Kinder-Uni Neustadt wurde gestern mit Farben, Licht und Gummibärchen experimentiert.

Nächste Veranstaltungen

Oma, Opa und das Alter: Ärzte des Ameos-Klinikums Neustadt zeigen, wie es sich anfühlt, wenn man älter wird (Sonnabend, 28. Januar).

Motzen,Schimpfen, Fluchen: Dr. Rolf-Bernhard Essig fabuliert über Schimpfwörter und deren Herkunft (Sonnabend, 18. Februar, jeweils ab 10.30 Uhr, Jacob-Lienau-Schule).

Carsten Kreutzfeld, Trainer der Stiftung, hat bereits mehr als 50 pädagogische Fachkräfte in Workshops fortgebildet. Und zuletzt die Schüler im dritten Ausbildungsjahr der Fachschule Lensahn dafür begeistert, sich für die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu engagieren.

Das hört sich nach dröge-langweiliger Theorie an. Mitnichten: Gestern startete für rund 60 Schüler aus drei Klassen der große Praxistest. 18 Stationen wurden in Neustadt mit viel Liebe zu kindgerechten Details aufgebaut und warteten dort auf den Ansturm der Lütten. Creutzfeld: „Die größte Herausforderung ist es, mit den selbst entwickelten Experimentierstationen zwei Stunden lang gleichermaßen junge Forscher zwischen drei und zehn Jahren zu begeistern.“

Lampenfieber an einigen Ständen, schier unermüdlicher Tatendrang bei den jungen Forschern an der Mini-Kinder-Uni. Sie stürmten mit ihren Eltern das Foyer und eroberten die Stationen. Fast wie an einer echten Universität erwarben sie am Ende sogar ein Forscher-Diplom.

Richtige Langweiler gab es auf dem Weg dorthin nicht. Sondern einen spannenden zweistündigen Experimentier-Rundgang. Mit echten Abenteuern. Die dreijährige Inga Lotta Krämer begutachtete unterm Mikroskop einen kleinen Regenwurm, Lena Breede (7) und Lennard Gabriel Schröder (5) konnten gar nicht genug davon bekommen, in Reagenzgläsern ganz neue Farben zu mischen.

Oder wie funktioniert das mit Erde und Mond nun wirklich? Michel Storm (5) verfolgte aufmerksam die Vorführungen. Nur wenige Meter entfernt lockte eine Reise in unser Sonnensystem. Ein Riesenerlebnis für die staunenden Lütten, die an vielen Ständen auch selbst mit anfassen durften.

Zu den Highlights zählte der Querschnitt eines noch aktiven Vulkans. Vom Krater bis zur Magmabahn – das in der Realität für unser Auge verborgene Innenleben wurde plastisch vorgeführt. „Oh, jetzt zischt es“, jubelte Johann Struck (5). Denn schon wieder drohte der Vulkan auszubrechen.

 Gerd-J. Schwennsen

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