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Ostholstein Fehmarn, Lolland und Falster rücken näher
Lokales Ostholstein Fehmarn, Lolland und Falster rücken näher
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18:25 25.06.2016
Generationenübergreifendes Wohnen: In Burg tauschten sich die Seniorenbeiräte Fehmarn und Lolland aus (hier auf der Rathaustreppe).

Es tut sich etwas am Fehmarnbelt – auch ohne Belttunnel. In diesem Monat gab es mehrere deutsch-dänische Treffen in Burg. Initiiert wurden sie durch die scheidende Regionalmanagerin Dr. Johanna Heitmann. Dahinter steckt das einprägsame Kürzel „FeLoFa“.

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Bürgermeister-Dialog: (v.l.) Holger Schou Rasmussen (Lolland), Jörg Weber (Fehmarn) und John Brædder (Guldborgsund Kommune) trafen auf die Feuerwehren.

Ziel der Projekte ist, dass sich die Menschen der Insel Fehmarn, Lolland und – wo immer es sich anbietet – auch Falster regelmäßig begegnen. Schlag auf Schlag wurde das Projekt „Kultur verbindet“

jetzt mit Leben erfüllt. Aktuell gab es Begegnungen zwischen den Seniorenbeiräten, Schülern, Feuerwehren und den drei Insel-Bürgermeistern.

Bereit im Mai 2015 haben sich die neuen Seniorenbeiräte von Fehmarn und Lolland erstmals getroffen. Vereinbart wurden gegenseitige Exkursionen. Im Mittelpunkt steht dabei der Informationsaustausch über „Wohnen in Senioren- und Pflegeheimen“. Denn das generationsübergreifende Wohnen mitsamt Barrierefreiheit sowie Angebote wie „Reisen für Alle“ und „Sport für Alle“ fallen in der Fehmarnbelt-Region durchaus unterschiedlich aus. Die beiden Vorsitzenden May-Brit Horst (Lolland) und Hannelore Kammer (Fehmarn) betonten: „Wir können noch viel voneinander lernen.“

Das gilt auch für die Vernetzung von Schülern von Fehmarn und Lolland. So fand jetzt ein erster ganztägiger Schüleraustausch zwischen Achtklässlern der Inselschule Fehmarn – an der auch Dänischunterricht angeboten wird – und der Rødby Skole statt. Highlight war eine Stadtrallye, um Burg zu erkunden. Besucht wurde ferner das Informationszentrum von Femern A/S zum Belttunnel.

Schließlich gab es im Burger Rathaus die Auftaktveranstaltung zum „FeLoFa“-Feuerwehren-Dialog. Gezielt will man jetzt die Chancen gemeinsamer Projekte ausloten. Zum Netzwerk gehört die Frage, welche Sicherheits-Anforderungen auf die Wehren durch den geplanten Belttunnel zukommen.

Gerd-J. Schwennsen

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