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Ostholstein Fehmarn erwartet noch über 200 Asylbewerber
Lokales Ostholstein Fehmarn erwartet noch über 200 Asylbewerber
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20:10 15.10.2015
Marianne Körner (r.), Vorsitzende der SPD-AG „60plus“, ehrte gestern mit Annelise Haeckt die 15000. Besucherin. Quelle: Schwennsen
Burg a. F

Politische Debatten würzen die monatlichen Frühstücksrunden der SPD-AG „60 plus“ auf Fehmarn. Gestern wurde erst die 15 000. Besucherin geehrt, danach ging‘s gleich zur Sache. Heinz Jürgen Fendt, der Bürgermeister Jörg Weber vertrat, informierte topaktuell über die Flüchtlingszahlen: „2015 sollen Fehmarn 247 Asylbewerber zugewiesen werden.“

Ein Raunen ging durch den Saal. Derzeit leben auf Fehmarn 41 Asylbewerber. Der Kreis Ostholstein hatte monatelang auf die Kommune Rücksicht genommen, bis der zweite Neubau im Burger Eschenweg steht.

Doch die neuesten Zahlen vom internen „Flüchtlingsgipfel“ am Mittwoch im Burger Rathaus fordern neue Lösungen. Fendt: „Nur drei bis vier Tage Vorlauf gibt es bei einer Zuweisung. Die kann auch Freitagnachmittag oder am Wochenende kommen.“

Jetzt drängt die Zeit. Der von der Stadtvertretung Ende September beschlossene Umbau der Klassenräumen in der alten Schule Puttgarden soll forciert werden. Die Kosten liegen bei 150 000 Euro. Andere Lösungen helfen nur vorübergehend wie die DLRG-Unterkunft in Burgtiefe, die zur Saison 2016 wieder von Rettungsschwimmern bezogen werden. Für die knapp über 200 Flüchtlinge, die noch bis Jahresende erwartet werden, bestätigte Fendt unter anderem Verhandlungen mit der Berliner Stadtmission über das ehemalige Evangelische Freizeitheim Martini in Albertsdorf. Der Verein Kulturtreff denkt über Wohnungen für Flüchtlinge im Obergeschoss der alten Schule Petersdorf nach.

Hilfreich für die Stadt könnte eine Übergangslösung in der Jugendherberge Burg für die Wintermonate sein. Dahinter planten zudem Inselbetriebe den Bau von Holzhäusern, und in der Gorch-Fock-Straße möchte die Stadt eine freie Grünfläche vom Bund erwerben.

gjs

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