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Ostholstein Femern A/S: „Gebohrter Tunnel unterm Fehmarnbelt zu riskant“
Lokales Ostholstein Femern A/S: „Gebohrter Tunnel unterm Fehmarnbelt zu riskant“
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17:07 11.09.2013
Absenk- oder Bohrtunnel? Bis zum Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung wird wohl noch viel diskutiert werden müssen. Quelle: dpa
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Lübeck

„Wegen des großen Baurisikos, des technischen Aufwands und der Mehrkosten von 1,3 Milliarden Euro wollen wir die aus Sicht der Umweltbehörden zweitbeste Lösung beantragen“, sagte der Sprecher von Femern A/S, Obinna van Capelleveen, am Mittwoch. Die Ergebnisse der Umweltuntersuchung sollen an diesem Donnerstag bei der elften Sitzung des Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung vorgestellt werden.

In der Studie werden die Auswirkungen einer Schrägkabelbrücke, eines Absenktunnels und eines gebohrten Tunnels auf die Umwelt untersucht. „Aus umweltfachlicher Sicht sind alle drei Varianten sowohl in Dänemark als auch in Deutschland genehmigungsfähig“, sagte Capelleveen. Bei der Entscheidung für die Absenkvariante spielten auch wirtschaftliche Erwägungen eine Rolle, schließlich sei die Bauzeit für einen gebohrten Tunnel rund 18 Monate länger, so dass sich die Zinslast erhöhen würde, sagte er. „Doch ausschlaggebend sind die baulichen Gründe.“

Der Vorsitzende des Landesnaturschutzverbandes, Volkher Looft, sagte der NDR 1 Welle Nord, sein Verband präferiere den Bohrtunnel, weil der keine ökologische Schäden an der Meeresbiologie verursache. Mit dem Bau des 19 Kilometer langen Tunnels zwischen Dänemark und Deutschland soll voraussichtlich 2015 begonnen werden. Die endgültige Zustimmung der Parlamente in Kopenhagen und Berlin steht noch aus.

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