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Ostholstein Ferienpark wird für 16 Millionen saniert
Lokales Ostholstein Ferienpark wird für 16 Millionen saniert
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20:30 04.11.2013
Baujahr 1970: Der Ferienpark in Heiligenhafen wird umfangreich saniert. Teilweise bröckeln Betonstücke von der Fassade ab. *Foto: mk
Heiligenhafen

investiert touristisch in die Zukunft: Ob Hafenhotel „Meereszeiten“, „Marina Resort“ oder „Dünenpark“ — die Warderstadt bekommt ein neues und frisches Gesicht verpasst. Da haben es die Altbestände natürlich nicht leicht mitzuhalten. Insbesondere dann nicht, wenn sie lange Zeit nichts für ihr „Äußeres“ getan haben. Das beste Beispiel liefert der Ferienpark am Binnensee. Das Gebäude mit 1694 Wohnungen ist Baujahr 1970 — und damit natürlich ganz schön in die Jahre gekommen. Nun soll es über acht Jahre für insgesamt 16 Millionen Euro instand gesetzt werden.

Daher waren die gut 1000 Eigentümer am vergangenen Sonnabend zur Versammlung in den Kursaal eingeladen, wo geschlagene acht Stunden über massive Sanierungsmaßnahmen an Fassade, auf den Dächern und beim Brandschutz befunden werden sollte. Denn der Ferienpark ist nicht erst seit gestern auch ein Risiko-Faktor, bröckelt doch immer wieder Beton von der Fassade ab. Der Beirats-Vorsitzende Peter Everding erklärte: „Sorry, ich bin nicht befugt, über Zahlen und Inhalte der Sitzung zu berichten. Wir werden bei der nächsten Sitzung im Frühjahr 2014 über die Art unserer Öffentlichkeitsarbeit befinden, denn auch wir wollen mehr Transparenz. Grundsätzlich kann ich aber berichten, dass wir auf einem guten Weg sind und immer mehr Einigkeit erzielen.“ Aufgrund der Turbulenzen zwischen verschiedenen Interessengruppen soll sogar ein Sicherheits-Service im Saal gewesen sein.

Die LN erfuhren dennoch, was in der Sitzung an Kernpunkten besprochen wurde. Laut Informant sollen die Sanierungsarbeiten acht Jahre lang andauern. Es ist die Rede von einer 16-Millionen-Euro-Investition, die von den Eigentümern getragen werden soll — so die Kostenschätzung im Augenblick. Konkreter werden die Eckdaten dann im Frühjahr benannt. Die Eigentümergemeinschaft soll ferner entschieden haben, dass für jede Wohnung pro Jahr und über jene Laufzeit von acht Jahren jeweils 1200 Euro pro Wohnung — insgesamt also 9600 Euro — fällig werden. Nicht jeder dürfte diese Geldsumme mal eben aus der Portokasse stemmen. Vielleicht auch deshalb stehen seit einem Jahr, seitdem das Thema Sanierung heftig diskutiert wird, auffallend viele Wohnungen zum Verkauf, wie aus Maklerkreisen zu hören ist. Es sollen bereits Wohnungen für 20 000 Euro verramscht worden sein.

„Wir haben lange diskutiert, über das Thema Öffentlichkeitsarbeit haben wir noch nicht abgestimmt.“
Peter Everding, Beiratsvorsitzender

Peter Mantik

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