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Ostholstein Feuerwehren verfeinern ihr Handwerk
Lokales Ostholstein Feuerwehren verfeinern ihr Handwerk
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20:30 14.10.2016

Immer öfter stehen Freiwillige Feuerwehren vor dem Problem, dass tagsüber nur wenige Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Die ehrenamtlichen Brandschützer müssen sich deshalb dafür rüsten, auch mit kleinem Personalansatz kritische Wohnungsbrände effektiv und sicher bekämpfen zu können. Die Feuerwehren der Gemeinde Scharbeutz luden deshalb das Team von „Feuerwehrhandwerk“ ein, um sich Tipps und Anregungen für Einsätze mit wenig Personal geben zu lassen.

Rund 20 Atemschutzgeräteträger und Führungskräfte aus den Scharbeutzer Wehren sowie drei Gäste aus der Gemeinde Süsel nutzten das Angebot. Nach einer kurzen theoretischen Einweisung übernahmen Lehrgangsleiterin Wiebke Thönißen und ihre Ausbilder Matthias Krüger und Michael Noltensmeier das Kommando und ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwitzen.

Aufgaben wie Strahlrohrführung, Technologien, Suchen und Retten konnten in einem von der Gemeinde Scharbeutz erworbenen Abrisshaus realitätsnah trainiert werden. „Wir haben in den Übungen viele neue Denkansätze aufgezeigt bekommen und haben erfahren, wie wir auch mit wenig Personal und Material sehr effektiv Menschen retten und Feuer löschen können“, resümierte Gemeindewehrführer Patrick Bönig, der selbst als Teilnehmer dabei war. Auch sein Stellvertreter Carsten Staack, der den Trainingstag organisierte, war zufrieden: „Wir werden sehen, wie wir diese leicht verständlichen Inhalte in die Ausbildungen in unseren sieben Ortswehren einbringen können.“

Denn diese Ausbildung ist selbstverständlich keine Bibel für Feuerwehrleute, nach der unumstößlich gearbeitet werden muss. Sie dient als Werkzeugkasten, mit dessen Hilfe die eigene Feuerwehr besser aufgestellt werden kann. Neben den ernsten Ausbildungsinhalten kam auch das Vergnügen nicht zu kurz. Denn beim Training am Strahlrohr wurden alle Teilnehmer ordentlich nass, und beim Suchen und Retten durfte mit technischem Gerät auch so manche Tür grob geöffnet werden. Die Haffkruger Feuerwehr sorgte mit einem guten Stück Grillfleisch in der Mittagspause für die nötige Energie. In zwei kleinen Abschlussübungen konnten die Teilnehmer zeigen, was sie in den vorangegangenen Stunden gelernt hatten.

LN

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