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Flüchtlinge sollen frühere Pension beziehen

Holstendorf Flüchtlinge sollen frühere Pension beziehen

Informationsabend in Holstendorf verlief aus Sicht von Verwaltung und Dorfvorstand „harmonisch“.

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Die Pension „Mira“ in Holstendorf steht seit einigen Jahren leer.

Quelle: S. Latzel

Holstendorf. Eine gelungene Veranstaltung: Dieses Fazit ziehen sowohl der Bürgermeister als auch der Dorfvorstand nach einem Informationsabend in Holstendorf (Gemeinde Ahrensbök), bei dem es um die Unterbringung von bis zu 20 Flüchtlingen im Ort ging. „Wir wollten rechtzeitig aufklären und berichten, was geplant ist“, sagt Bürgermeister Andreas Zimmermann (parteilos).

Die Verwaltung möchte in der ehemaligen Pension „Mira“ in der Hufenkoppel bis zu 20 Personen unterbringen, und zwar ab Januar oder Februar des nächsten Jahres — die Verhandlungen mit dem Eigentümer liefen derzeit aber noch, heißt es. Die Herberge — neun Doppel- und zwei Einzelzimmer — stehe seit einigen Jahren leer, sei aber gut instand gehalten worden. Die Dorfschaft Holstendorf hat knapp 200 Einwohner.

„Die Beteiligung am Informationsabend war mit 60 Einwohnern sehr gut“, so Zimmermann. Die Verwaltung hätte die Gesamtlage in Bezug auf die Flüchtlinge dargestellt und skizziert, welche finanzielle Unterstützung ihnen zukomme. „Das hat gewiss geholfen, Vorurteile abzubauen“, meint Zimmermann. Zwar seien auch kritische Fragen gestellt worden, „aber dabei gab es keine fremdenfeindlichen Tendenzen — es waren eher Fragen, die auch aufgekommen wären, wenn wir dort 20 Deutsche unterbringen würden“.

Er habe sich besonders über Anregungen aus der Dorfschaft gefreut, wie man auf die Neuzugänge zugehen und sich gegenseitig kennenlernen könnte, sagte der Bürgermeister. „Es sind viele Unklarheiten beseitigt worden“, meint auch der stellvertretende Dorfvorsteher Jasper Feneis. „Alles lief vernünftig und harmonisch ab, und die Verwaltung hatte sich wirklich gut vorbereitet.“ Der Zuzug der Flüchtlinge werde in Holstendorf vermutlich keine großen Probleme bereiten, glaubt Feneis. Praktisch sei für die Menschen zudem die Nähe zum Hauptort Ahrensbök, der nur drei Kilometer entfernt ist. latz

LN

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