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Ostholstein Fortbestand des Timmendorfer ETC offenbar gesichert
Lokales Ostholstein Fortbestand des Timmendorfer ETC offenbar gesichert
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22:15 07.11.2013
Timmendorfer Strand

Die Timmendorfer Eishalle wird vermutlich in ihrer jetzigen Form weiter bestehen — in diese Richtung weist jedenfalls der Beschluss des Tourismusausschusses der Gemeinde, bei dem das Thema ETC (Eissport- und Tenniscentrum) am Donnerstagabend auf der Tagesordnung stand. Demnach soll ein Arbeitskreis gebildet werden, in dem neben Vertretern aller Fraktionen auch der Pächter, der geschäftsführende Gesellschafter der ETC Betriebs GmbH Ulfert Weiß, sitzt. Dieser Arbeitskreis soll einen Vertrag für die Verlängerung des Pachtverhältnisses erarbeiten, den die Gemeindevertreter bei ihrer nächsten Sitzung am 17. Dezember absegnen können.

Der jetzige Vertrag für die Halle läuft bis Anfang 2016. Der 30 Jahre alte Bau ist sanierungsbedürftig. Die ETC Betriebs GmbH will nach eigenen Angaben eine Million Euro in die Auffrischung investieren, besonders in neue Kältetechnik — wenn der Pachtvertrag um 20 Jahre verlängert wird. Doch die Timmendorfer SPD wartete vor einigen Wochen mit einem ganz anderen Vorschlag auf: Abriss, Verkauf des ETC-Grundstücks am Kurpark an einen Hotel-Investor und Bau einer Mehrzweckhalle an anderer Stelle. Dafür konnten sich die anderen Fraktionen in der Gemeinde allerdings kaum erwärmen.

Die SPD hält an der Idee zwar weiterhin fest — aber eher langfristig. „Wir sind für eine Vertragsverlängerung mit der ETC Betriebs GmbH“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Jörn Eckert. „Wir streben zehn Jahre — plus fünf — an.“ Dennoch wolle die SPD bei der Fortsetzung der Tourismusausschuss- Sitzung am kommenden Donnerstag beantragen, dass das Konzept der Multifunktionshalle geprüft werde.

Neubau und Vertragsverlängerung schlössen einander nicht aus, so Eckert: „Die jetzige ETC Betriebs GmbH könnte in die neue Halle mit umziehen, inklusive der Kältetechnik.“ So sei auch ein nahtloser Übergang gewährleistet.

Ulfert Weiß von der Betriebs GmbH ist mit der jetzigen Lösung erst einmal zufrieden. „Es gibt den klaren Auftrag, der Gemeindevertretung einen unterschriftsreifen Vertrag vorzulegen.“ Zwar müssten noch diverse Punkte — Laufzeit, Pacht, Konzept — geklärt werden. „Aber ich muss planen können“, so Weiß, „und ich glaube, dass ich das jetzt auch kann.“ latz

LN

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