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Ostholstein „Freizeitfischerei löst Störungen aus“
Lokales Ostholstein „Freizeitfischerei löst Störungen aus“
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11:11 24.02.2016

Pressesprecher Stephan Gabriel Haufe begründet: „Die Freizeitfischerei wird in den Verbotskatalog aufgenommen, weil der damit verbundene unspezifische Bootsverkehr in der Regel in Gebiete führt, die neben beziehungsweise außerhalb bereits bestehender Schifffahrtsrouten liegen.“

Das löse zusätzliche Störungen aus. Viele der geschützten Seevogelarten wie Meeresenten, Stern- und Prachttaucher, würden auf Störungen durch Schiffe empfindlich reagieren. Zudem sollen die geschützte Lebensräume von Störungen durch die Freizeitfischerei (Riff- und Wrackfischerei) generell ganzjährig freigehalten werden. Außerdem solle der Bestand wichtiger Fischarten wie dem Dorsch durch die Fangverbote besser erhalten werden.

Auf die Frage, warum das Fischerei-Management gesondert behandelt werde, antwortet Haufe: „Regelungen der kommerziellen Fischerei sind grundsätzlich nur auf europäischer Ebene möglich, da die ausschließliche Kompetenz für das Fischereimanagement bei der EU liegt.“ Eine nationale Festlegung von Fischereibeschränkungen sei nur dann möglich, wenn diese ausschließlich die nationale Fischerei des jeweiligen Mitgliedsstaates beträfe.

pm

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