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Ostholstein Für 700000 Euro: Johann-Specht-Straße wird saniert
Lokales Ostholstein Für 700000 Euro: Johann-Specht-Straße wird saniert
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21:14 16.04.2018

Der Eutiner Bauausschuss wird am morgigen Mittwoch, 18. April, (18 Uhr Bauverwaltung, Lübecker Straße 17) über das Bauprogramm entscheiden. Vorgesehen ist, die Fahrbahn komplett zu sanieren. Die Gehwege, die derzeit zum Teil wassergebunden und schlecht begehbar sind, sollen auf beiden Seiten gepflastert und, wenn möglich, verbreitert werden.

Einmündung Priwall: Die JohannSpecht-Straße wird ausgebaut.

Insgesamt werden 310 Meter Straße erneuert, der Gehweg wird auf der westlichen Seite auf rund 190 Metern Länge ausgebaut. Die Fahrbahnbreite wird im Zuge der Maßnahme von jetzt sieben Metern auf 6,35 Meter verringert, die Differenz den Fußwegen zugeschlagen. Auch die Straßenbeleuchtung wird erneuert: Die Johann-Specht-Straße wird mit LED-Leuchten ausgestattet.

In der Vorlage der Verwaltung wird schon jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass die Stadt von den Grundstückseigentümern für die Sanierung Straßenbaubeiträge erheben wird. Beitragspflichtig sind diejenigen, deren Grundstücke von dieser Straße erschlossen sind. „Dazu gehören insbesondere die Grundstücke, denen die Straße eine Anfahr- und Zugangsmöglichkeit und Gewerbegrundstücke, denen sie eine Herauffahrmöglichkeit vermittelt“, heißt es aus der Verwaltung. Die Johann-Specht-Straße sei eine Haupterschließungsstraße. Entsprechend betrage der Anliegeranteil für die Fahrbahn 55 Prozent und für die Gehwege, Straßenentwässerung und Beleuchtung 70 Prozent.

Die Gesamtkosten der Maßnahme setzen sich aus rund 622000 Euro Baukosten und rund 70000 Euro Ingenieurhonorar zusammen. Erforderlich sind auch die Erneuerung von Versorgungs- und Entwässerungsleitungen.

Ein weiteres Thema, das den Ausschuss beschäftigen wird, ist ein neues Parkleitsystem für die Stadt. Das derzeit vorhandene stammt aus dem Jahr 1997 – mit zwischenzeitlichen Anpassungen. Ein „Arbeitskreis zur Begleitung des Verkehrskonzeptes“ hat für Eutin ein neues, sogenanntes statisches System vorgeschlagen. Es soll ortsfremde Autofahrer mithilfe einer Beschilderung über die Parkmöglichkeiten vor Ort informieren und den Suchverkehr lenken. Die Schilder sollen nicht mehr abstrakte Bezeichnungen (P1), sondern die Straßennamen (Jungfernstieg) tragen. An den Ortseingängen soll es Übersichtstafeln mit Symbolen (Wohnmobile) geben.

ben

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