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Ostholstein Gästezentrum und Waldstraße bleiben Dauerbrenner
Lokales Ostholstein Gästezentrum und Waldstraße bleiben Dauerbrenner
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20:19 11.01.2016
Den Neujahrsempfang gestalteten Bürgermeister Carsten Nebel (v. l.), Tourismusleiterin Eva Krüger und Pastor Burkhard Kiersch. Quelle: bg

„Wir sind gespannt, was das neue Jahr für uns bereithält“, erklärte Pastor Burkhard Kiersch bei seiner Neujahrsandacht im Rahmen des Neujahrsempfanges der Gemeinde Kellenhusen. Viele Einwohner aus dem Ostseebad und der Umgebung waren im Kursaal zu Gast, um von Bürgermeister Carsten Nebel (CDU) und Tourismusleiterin Eva Krüger zu erfahren, wie die „Pläne 2016“ für den Ort aussehen.

Ein großes Fragezeichen stehe hinter den Planungen für den Neubau eines Gästezentrums an der Promenade, sagten beide. „Wir haben viele Jahre geplant und entwickelt“, betonte der Bürgermeister. „Aber die Landesregierung müsste uns mehr unterstützen.“ Er persönlich sei von Ministerpräsident Torsten Albig und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (beide SPD) zwar durchaus angetan. Dennoch komme das Vorhaben nicht voran. „Und auch im nächsten Jahr steht dieses alte Gebäude noch“, blickte Eva Krüger voraus. „Aber dann können wir sicherlich mehr sagen als heute.“

Wenig Neues gebe es auch über die verkehrsberuhigte Waldstraße zu berichten. Immerhin solle im ersten Halbjahr eine Bewertung des Zustandes der Straße vorliegen, kündigte Carsten Nebel an. Eventuell könne man dann in der zweiten Jahreshälfte „etwas bewegen“. Diese Vorhersage sei aber wie beim Lotto — nämlich ohne Gewähr, betonte der Bürgermeister.

Bei der Entwicklung des Ortes bleibe die Einrichtung eines Kreisels am Ortseingang „weiterhin Bestandteil der Planung“, teilte Nebel in seiner Ansprache mit. Ebenfalls seien die dort liegenden freien Flächen eine Thema für die Zukunft. Eine „weitreichende Entscheidung“ durch die Gemeindevertretung sei die Veränderungssperre gewesen, die über den Ort gelegt wurde, so der Bürgermeister.

„Weitere Abrisse von Gebäuden konnten wir nicht zulassen“, betonte er. „In den nächsten zwei Jahren wollen wir über jeden Einzelfall entscheiden. Wir wollen nichts verhindern, aber mehr Einfluss auf die Gestaltung im Ort nehmen.“ Dabei habe die Gemeinde im Blick, dass es mehr Wohnungen für die Kellenhusener geben müsse.

Carsten Nebel wies ebenfalls daraufhin, dass auch Kellenhusen Flüchtlinge aufgenommen habe. „Ich danke allen Helfern“, sagte er und unterstrich: „Auch in Zukunft brauchen wir Wohnungen, Zimmer und andere Hilfe für weitere Flüchtlinge.“

Tourismusleiterin Eva Krüger sprach einen persönlichen Dank an alle aus, die sie während ihrer Erkrankung und vor allem während ihres Krankenhausaufenthaltes unterstützt hatten. Sie gab einen ausführlichen Bericht über die Planungen des Tourismusbetriebes. So solle es neue Urlaubsangebote geben, und bewährte Angebote sollen „etwas umgestrickt“ werden. In der Planung seien Fischertage, Glückstage und Grusel-Musel-Tage. Auch die Attraktivierung des Waldes stehe auf dem Plan. Für Vermieter bot Eva Krüger einen Plakat- und Flyer-Service an, um den Werbeauftritt zu vereinheitlichen.

Außerdem solle ein Marketingkonzept für den Ort erarbeitet werden.

Wie es auf Veranstaltungen in Kellenhusen guter Brauch ist, stellten sich abschließend wiederum zwei Vereine vor. Dieses Mal berichteten der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Discgolf-Verein über ihre Tätigkeit. bg

„Weitere Abrisse von Gebäuden konnten wir nicht zulassen.“
Carsten Nebel (CDU)

LN

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