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Ostholstein Gefahrenpunkt entschärfen
Lokales Ostholstein Gefahrenpunkt entschärfen
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09:49 14.02.2018
Von der Brücke kommende Radler, die in die Beuthiner Straße nach Neudorf einbiegen, können diese wegen des Knicks nur begrenzt einsehen. Häufig haben sie hier ordentlich Tempo drauf – und geraten in den Gegenverkehr.

Nun ist auch die CDU-Fraktion auf die Problematik aufmerksam geworden und „sieht bei der Zuwegung von der Beuthiner Straße zur Überbrückung über die L174 einen Mangel in der Verkehrssicherheit“. Es sei dort immer wieder zu Beinaheunfällen gekommen, schreibt Marcel Kriwet im Auftrag seiner Partei. Daher solle der Mobilitätsbeirat sich mit der Situation befassen und seinerseits die Verwaltung bitten, Sicherungsmöglichkeiten für die Radfahrer an dieser Stelle aufzuzeigen. Die CDU bringt dafür Umlaufgitter ins Gespräch.

Eingeladen zur Sitzung ist auf Betreiben der CDU auch Dorfvorsteher Haid, der das überrascht zur Kenntnis nimmt: „Die Fuß-/Radwegeinmündung von der Westtangentenbrücke in die Beuthiner Straße mit ihrem hohem Gefährdungspotenzial ist seit Jahren mein Thema. Seit 2011 dokumentiere ich das mit Fotos und Beiträgen – die Verwaltung hat es zur Kenntnis genommen.“ Passiert sei nichts.

Den Gefahrenpunkt würden auch viele Neudorfer monieren, hat die CDU registriert. „Von der Brücke zur Beuthiner Straße führt ein abschüssiger Weg. Zahlreiche Fahrradfahrer, insbesondere Minderjährige, nehmen hierbei Geschwindigkeit auf und fahren ungebremst in die Beuthiner Straße“, führt Marcel Kriwet an. Die Radfahrer unterschätzten dabei häufig ihre Geschwindigkeit und gerieten in den Gegenverkehr, wenn sie in Richtung Neudorf fahren wollten. Dabei sei es immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen.

„An dieser Stelle ist für Autos Tempo 100 erlaubt, weil das Straßenstück außerhalb von Ortschaften liegt“, verdeutlicht Haid die Gefahr. Er räumt aber ein, dass das glücklicherweise aufgrund der Kurve von der Beuthiner Straße in die Blaue Lehmkuhle kaum erreicht wird.Ohnehin werde sich dort demnächst eine Neuerung ergeben. „Spätestens, wenn auf der Sonnenkoppel das erste Haus gebaut wird, muss die Stadt die Beschilderung ändern. Denn Eutin wird flächenmäßig größer – und das Baugebiet liegt ja innerorts“, sagt Rüdiger Haid. Den Erschließungsvertrag für die Sonnenkoppel zwischen dem Lübecker Unternehmen Nordiska und der Stadt Eutin hat der Bauausschuss jüngst abgesegnet – allerdings hat sich der Bauträger in der Vergangenheit nicht gerade als Tempomacher erwiesen.

Nach Aussage von Haid wird mit Eröffnung des Baugebiets der rechtsseitige Gehweg aus der Beuthiner Straße kommend verlängert. „Dann können da jedenfalls zwei Personen nebeneinander gehen.

Bisher ist es ein unbefestigter Sandstreifen, der so runtergetrampelt ist, dass er wie ein Gehweg aussieht.“

Im Blick: Brücken und Stege

Der Mobilitätsbeirat tagt am Donnerstag, 22. Februar, ab 18 Uhr im Sitzungsraum der Stadtwerke, Holstenstraße 6, obere Etage (barrierefrei).

Auf der Tagesordnung stehen neben den Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Beuthiner Straße auch folgende Themen: die Rutschfestigkeit von Brücken und Stegen, der Winterdienst sowie Barrierefreiheit und Verkehrsführung an Baustellen und Behelfseinrichtungen.

Zur Umsetzung des Radverkehrsgutachtens sollen Prioritäten zur Empfehlung für den Bauausschuss erarbeitet werden.

 Ulrike Benthien

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