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Gegen den Trend: Schülerzahl an der Hiller-Schule steigt

Schönwalde Gegen den Trend: Schülerzahl an der Hiller-Schule steigt

Die Friedrich-Hiller-Schule wird im kommenden Schuljahr erstmals seit Jahren wieder zwei Klassen pro Jahrgang haben. Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann erwartet, dass nach den Sommerferien mehr als 200 Mädchen und Jungen die Grundschule besuchen. Derzeit sind es rund 180.

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Die Zahl der Fahrschüler dürfte weiter ansteigen.

Schönwalde.  „Wir waren mal bei gerade einmal 130 Schülern“, erinnert sich Hüttmann. Die Entwicklung ist erstaunlich, weil zuletzt meist sinkende Schülerzahlen prognostiziert wurden. „Eine lange Zeit hieß es, dass die Schule 2018 nur noch eingleisig sein würde“, erinnert sich Hüttmann, die das Amt seit 2013 innehat und sichtlich stolz auf die kleine „Dorfschule“ ist.

LN-Bild

Schulverbandsvorsteherin: Einrichtung setzt auf Betreuung vor und nach dem Unterricht – Nächstes Schuljahr sind alle Jahrgänge zweigleisig.

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Der Namensgeber

Wer gab der Friedrich-Hiller-Schule eigentlich seinen Namen? Es war Friedrich Hiller (Foto, 1897 bis 1981). Er war in den Jahren von 1958 bis 1981 Bürgermeister der Gemeinde Schönwalde. Von 1955 bis 1970 übte er zudem das Amt des Kreispräsidenten des Kreises Oldenburg i. H. aus.

Der Ruf der Einrichtung scheint gut zu sein: Selbst Kinder aus weiter entfernten Gemeinden mit eigenen Grundschulen wie Grömitz und Lensahn würden angemeldet. Hinzu komme, dass es mehr Geburten gegeben habe, als gedacht. Zudem seien Kinder von Flüchtlingsfamilien hinzugekommen. „Eltern habe die freie Schulwahl und viele nehmen in Kauf, dass sie die Schülerbeförderungskosten selbst zahlen müssen“, sagt Angela Hüttmann. Die Gründe für die positive Wahrnehmung seien das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Immer wieder hätte der Schulverband Bungsberg als Träger, bestehend aus den Gemeinden Kasseedorf und Schönwalde, sich für bauliche Sanierungen und inhaltliche Veränderungen starkgemacht. „Wir sind eine kleine Grundschule. Die Kinder sind hier sehr behütet. Die Eltern schätzen das geschützte Umfeld“, betont Hüttmann.

Hinzu komme, dass es eine Offene Ganztagsschule gebe, die eine Aufsicht bis in den Nachmittag hinein garantiere. Darüber hinaus wurde jüngst eine kostenlose Frühbetreuung eingerichtet. Dieses Angebot ist für Kinder gedacht, deren Busse schon um kurz nach sieben Uhr morgens ankommen, also deutlich vor Unterrichtsbeginn. „Gerade für berufstätige Eltern ist das unheimlich wichtig. Wir gehen mit der Zeit“, sagt Hüttmann.

Wer die Schule besucht, erlebt eine herzliche Atmosphäre. In der Eingangshalle hängt ein selbstgebasteltes Plakat. Es zeigt einen Apfelbaum, auf dessen Früchten Bilder der Mitarbeiter zu sehen sind:

Lehrer, Reinigungskräfte, Sozialarbeiterin und Hausmeister. „Wir setzen auf Menschen, die eine besondere Bindung zum Ort haben. Es gab mal eine Reinigungskraft, deren Enkelkind hier zur Schule gegangen ist. Das ist schon etwas anderes, als eine Putzkolonne durchzuschicken“, erläutert die Schulverbandsvorsteherin. Um den Zusammenhalt und die Identifikation weiter zu stärken, soll ein Logo für alle Institutionen (Schulverein, Schulverband, Elternschaft etc.), die mit der Schule zu tun haben, entworfen werden. Darüber hinaus könnten T-Shirts mit dem Emblem produziert werden.

Im kommenden Jahr, so die Hoffnung, könnte der Hallenfußboden der angrenzenden Sporthalle saniert werden. Dieser gilt als äußerst reparaturanfällig. „Das wird aber nur mit Fördermitteln gehen. Die Kosten belaufen sich auf rund 70000 Euro. Zusätzlich müssten die sanitären Anlagen erneuert werden. Das ist zu teuer für die beiden Gemeinden“, erläutert Angela Hüttmann. Des Weiteren soll der Austausch der alten Stühle und Tische fortgesetzt werden. Ziel ist es, dass die Höhe der Möbel an die Bedürfnisse jedes Schüler angepasst werden kann.

„Es soll für die Kinder angenehm sein – und zwar in jeder Hinsicht. Wir wollen sie auf den Weg bringen und dass sie eine schöne Grundschulzeit haben“, so eine stolze Schulverbandsvorsteherin.

 Sebastian Rosenkötter

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