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Ostholstein Gemeinde Ratekau übergibt ihr Niederschlagswassernetz an den ZVO
Lokales Ostholstein Gemeinde Ratekau übergibt ihr Niederschlagswassernetz an den ZVO
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20:42 18.10.2016

Die Grundsatzentscheidung traf die Ratekauer Gemeindevertretung einstimmig. Ab 1. Januar 2017 wird der Zweckverband Ostholstein (ZVO) zuständig sein für die Niederschlagswasserbeseitigung in der Kommune. Der entsprechende Vertrag wurde im nichtöffentlichen Teil genehmigt. Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Keller (parteilos) öffentlich von einem „ganz guten Ergebnis für die Gemeinde Ratekau“ berichtet. Das Niederschlagswassernetz werde zum neuen Jahr an den ZVO übergeben.

„Eine ähnliche Aufgabenübertragung haben wir bereits beim Abwasser“, erläuterte Keller, und weiter: „Damit sind wir raus aus der Verantwortung für das Netz.“ Dies gelte auch für die Landesstraße 309 in Pansdorf. Dort mussten nach Angaben des Bürgermeisters bei den erforderlichen Bauarbeiten allein 600 000 Euro für die Regenentwässerung investiert werden, und diese Summe hätte auf die Anlieger umgelegt werden müssen. „Die Pansdorfer Anlieger profitieren von der Aufgabenübertragung außerordentlich“, so Keller. Aber auch die anderen Gemeinde-Ratekauer hätten in den nächsten Jahren nicht mit steigenden Gebühren zu rechnen. Keller: „Für die allermeisten Haushalte wird der Zweckverband günstiger sein.“

Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete Keller von den derzeit laufenden Haushaltsberatungen für 2017 und davon, dass das Zahlenwerk von der Kameralistik auf Doppik umgestellt werde. „Wir haben die Zahlen soweit im Haushalt, sind aber noch weit von dem entfernt, was wir haben wollen“, ließ er die Kommunalpolitiker wissen. „Der Haushalt sieht mir noch zu düster aus“, formulierte Keller.

Gute Nachrichten überbrachte er von der Aktiv-Region Innere Lübecker Bucht. Es werde eine Fortführung der Freizeitkarten geben, und außerdem sollen Informationstafeln für Radfahrer aufgestellt sowie kleine Rastplätze eingerichtet werden. Die Gemeindeverwaltung Ratekau habe zunächst einmal fünf Info-Tafeln und zwei Plätze angemeldet. Dies könne in den Orten Ratekau, Techau, Rohlsdorf, Offendorf und Häven geschehen.

Zuschüsse gebe auch für die Schulsozialarbeit. Für die Daz-Klassen, also für Deutsch als Zweitsprache, in Ratekau sowie in Pansdorf werden 50 Prozent der entstehenden Personalkosten für drei Jahre vom Kreis übernommen. Eine Entscheidung für Techau stehe noch aus, so Keller.

cd

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