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Ostholstein Gesperrter Durchgang am Bungenbarg bleibt Reizthema
Lokales Ostholstein Gesperrter Durchgang am Bungenbarg bleibt Reizthema
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18:28 09.11.2013
Mit der verschlossenen Pforte, die eine unschöne Ersatzlösung über den Friedhof (rechts) nach sich gezogen hat, will sich Anwohner Andreas Stachowske (kl. Foto) nicht ohne Weiteres abfinden. Quelle: Fotos: Astrid Jabs
Eutin

Der Weg zueinander scheint blockiert, seit die Eutiner Sana-Klinik den bis dahin von den Neudorfern viel genutzten Durchgang über den Bungenbarg im Frühjahr dieses Jahres geschlossen hat. Die Begründung dieser Maßnahme vonseiten der Klinik ist ein stark erhöhtes Unfallrisiko, da der betreffende Weg in Höhe der Notaufnahme auch von Einsatzfahrzeugen genutzt wird.

Nachdem der Weg zunächst gar nicht mehr nutzbar war, findet sich dort auf Initiative der Sana-Mitarbeiter, die davon unmittelbar betroffen waren und einen Umweg in Kauf nehmen mussten, eine Pforte, für die das Sana-Personal einen Schlüssel erhalten hat. Dafür, dass das Thema Platz auf der Tagesordnung des Entwicklungsausschusses fand, sorgte mit einer detailreichen Argumentation vor dem Hintergrund des Gewohnheitsrechtes, die er der Stadtvertretung zukommen ließ, nun Anwohner Andreas Stachowske. „Allein gegen einen Konzern anzutreten, das habe ich mir nicht zugetraut, aber ich habe die Verachtung nicht ertragen, mit der die Eutiner behandelt wurden“, sagte Stachowske vor dem Gremium. Auch der Neudorfer Dorfvorsteher Rüdiger Haid kritisierte das Vorgehen der Klinik als „Nacht- und Nebel-Aktion“. Ihm fehle dafür die Begründung. Der Weg sei eine langjährige angenehme Alternative für Schüler und Erwachsene gewesen, um in die Stadt zu gelangen. Die Sicherheit des Radweges an der Plöner Straße sei zudem an einigen Punkten nicht gewährleistet.

Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz (CDU) hatte sich vor Ort einen Eindruck verschafft und sagte im Ausschuss auch mit Blick auf den mittlerweile entstandenen „Ersatzweg“ über den Friedhof, für den ein Zaun niedergetreten und Flatterband entfernt wurden: „Das ist keine schöne Situation.“ Er habe bereits mit dem Geschäftsführer der Sana-Klinik, Dr. Stephan Puke, geredet. Generell müsse die Bereitschaft zum Gespräch aufrechterhalten werden. Der Ausschuss beauftragte die Verwaltung dementsprechend, vermittelnde Gespräche mit den Beteiligten zu führen, um Durchlässigkeit und Durchgängigkeit zu erzielen. Ein Ergebnis, das Andreas Stachowske ausdrücklich begrüßte. aj

LN

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