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Ostholstein Gesundheitscampus in Eutin wieder Thema im Ausschuss
Lokales Ostholstein Gesundheitscampus in Eutin wieder Thema im Ausschuss
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21:13 28.06.2017
Eutin

Die Idee eines Gesundheitscampus’ an der Ohmstraße im Eutiner Gewerbegebiet war eigentlich schon vom Tisch, doch nun soll das Vorhaben im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung des Eutiner Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag, 6. Juli, erneut diskutiert werden.

Thomas Hüstreich. Quelle: Foto: Ben

Nach der Ausschusssitzung im November vergangenen Jahres hatte Initiator Thomas Hüstreich seine Pläne für einen Campus am Standort Eutin zunächst ad acta gelegt. Er wollte auf eigener Fläche von drei Hektar Fläche einen Gebäudekomplex für Weiterbildung, Therapie und generationenübergreifendes Wohnen bauen. 30 Millionen Euro wollte der Inhaber des Aktiv-Therapiezentrums mit mehreren Partnern investieren. Der Sitzungsverlauf sowie die von ihm geforderten „Hausaufgaben“ hatten für seinen Rückzug den Ausschlag gegeben (die LN berichteten). Die Fraktionen hatten unter anderem den Nachweis eines schlüssigen Betriebskonzeptes und einer gesicherten Finanzierung sowie die Darlegung eines alternativen Betriebskonzeptes ohne Eigentumswohnungen gefordert.

Auch die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein hatte Bedenken formuliert. Wegen der positiven Resonanz auf sein Vorhaben vonseiten vieler Eutiner habe er dann aber doch wieder das Gespräch gesucht und werde nun erneut um Unterstützung für sein Vorhaben werben. „Viele Menschen haben mich kontaktiert und gesagt, ich solle das Projekt nicht fallen lassen, so etwas brauche Eutin“, berichtet Hüstreich. Die Planung sei nun entscheidungsreif. 51 Arbeitsplätze könnte der Campus bieten. Vor einer Realisierung muss das betreffende Gebiet von einer Gewerbe- in eine Mischfläche umgewidmet werden.

Ebenfalls auf der Tagesordnung findet sich der Aufstellungsbeschluss für den B-Plan 73 mit dem Ziel der Errichtung eines Hotels an der Stadtbucht: „Mit dem ernsthaft interessierten Investor „Die Ostholsteiner“ könnte weiterhin ein grundstücksbezogener Vertrag entwickelt werden, der dem Investor Handlungsspielraum geben würde, innerhalb einer begrenzten Zeit die Entwicklung eines Integrationshotels mit allen zu berücksichtigenden Belangen zu planen“, heißt es in der entsprechenden Vorlage. Des Weiteren steht für ein Gebiet westlich der Eutiner Landstraße und des ehemaligen virologischen Institutes am Kellersee in Eutin-Sielbeck ein Aufstellungsbeschluss zur Diskussion. Hier soll mit „Wohnen mit Service“ ein innovatives Wohnmodell für alte Menschen realisiert werden.

Dahinter steht die JH Social Holding GmbH aus Plön. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Sitzungssaal des Bauamtes in der Lübecker Straße 17.

aj

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