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Gewerkschaften reagieren auf Scandlines-Verkaufspläne

Fehmarn Gewerkschaften reagieren auf Scandlines-Verkaufspläne

Gemeinsam mit dem Konzernbetriebsrat stellen sie klare Forderungen an einen neuen Eigentümer.

Puttgarden a. F. Der bis Ende August geplante Verkauf von Scandlines sorgt weiter für Unruhe. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben die Eigentümer der Reederei aufgefordert, das „Versteckspiel“ um den Verkauf umgehend zu beenden. „Scandlines darf nicht baden gehen“, warnte EVG-Sprecher Uwe Reitz.

Die Gewerkschaften fordern endlich „Klarheit und Transparenz“. Noch immer sei nicht bekannt, welche Bieter es gibt und mit welchen Betreiberkonzepten sie auftreten. Gestern hatten die LN berichtet, dass der zuletzt heißeste Kaufinteressent, der dänische Fährschiffreeder DFDS (Kopenhagen), aus dem Rennen ausgestiegen sei.

EVG und NGG stellen daher gemeinsam mit dem Scandlines-Konzernbetriebsrat für den beabsichtigten Verkauf von Scandlines mit den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser sowie dem halben Anteil an Helsingör-Helsingborg (die anderen 50 Prozent gehören Stena) klare Anforderungen. Ganz obenan steht die Forderung, Scandlines nur im Gesamtpaket zu verkaufen und nicht weiter zu zerschlagen.

Zweitens fordern sie den Erhalt aller Arbeitsplätze an den beiden Standorten Puttgarden und Warnemünde — das sind laut Betriebsrat Bernd Friedrichs derzeit noch 946, davon 650 auf Fehmarn. Außerdem sollen die bestehenden Tarifverträge abgesichert und auf den neuen Eigentümer übertragen werden. Und viertens machen sie für eine Weiterentwicklung des Unternehmens im Ostseefährverkehr stark.

Derzeit gehört Scandlines je zur Hälfte den Finanzinvestoren 3i und Allianz Capital. EVG, NGG und Betriebsrat fordern, dass Scandlines von einem Eigentümer übernommen wird, der nicht nur Rendite sehen will, sondern auch strategische Interessen verfolgt. Unterstützt werden sie durch die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn. Sie forderte auf einem Treffen in Berlin zudem ein Ende des „Jobvernichtungsprogramms Fehmarnbeltquerung“.

gjs

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