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Glanz, Glamour & Geschick beim Gemeindefeuerwehrfest

Braak Glanz, Glamour & Geschick beim Gemeindefeuerwehrfest

Wehr Braak-Klenzau als perfekter Gastgeber – Mannschaft aus Thürk gewinnt erneut.

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Einmal durchs Dorf mit Musik und Honoratioren. Beim Gemeindefeuerwehrfest in Braak strahlte die Sonne vom Himmel. Der Bosauer Gemeindewehrführer Andreas Riemke (5. v. l.) hatte sich dieses Wetter zu seinem gestrigen Geburtstag gewünscht.

Quelle: Fotos: Manuela Boller

Braak. Mit einer Zeit von 38 Sekunden ging erneut die Freiwillige Feuerwehr Thürk als Sieger vom Platz. Sie sorgte im Überschwang der Gefühle für eine kurzfristige Verstimmung. Dabei hätte sich bei der Hitzeschlacht in Braak wohl so mancher über eine kalte Dusche gefreut. Weil es bei den ehrgeizigen Wettkämpfen des Gemeindefeuerwehrfestes der Gemeinde Bosau aber um eine gute Platzierung ging, kann ein Wasserstrahl in die falsche Richtung zum Protest führen.

„Sie leisten Hilfe ohne materiellen Vorteil, rein aus einem ideellen Antrieb.“ Mario Schmidt, Bürgermeister

Und so erklärt sich das minutenlange Hin und Her zwischen Wehrführern, Gemeindewehrführer Andreas Riemke und den Schiedsrichtern, das die ansonsten beste Feststimmung aber kaum trübte. In ihrer Siegesfreude hatte die Thürker Mannschaft die Hutzfelder Truppe nass gespritzt, obwohl diese mit der Übung noch nicht fertig war und sich dadurch behindert fühlte. Es wurde Protest eingelegt mit dem Resultat: Die Hutzfeld-Brackrader Wettkampfgruppe I durfte ihren Lauf wiederholen mit einem Ergebnis von 50,2 Sekunden, was den 5. Platz einbrachte. Auf den Rängen zwei bis elf folgten die Mannschaften von Hutzfeld-Brackrade II (41 Sekunden), Liensfeld-Kiekbusch (44,2), die Jugendfeuerwehr (47,8), Hutzfeld-Brackrade I (50,2), Bichel-Wöbs-Löja I (55,2), die Gastgeber Braak-Klenzau und Bichel- Wöbs-Löja II teilten sich den 7. Platz mit 56 Sekunden, Bosau- Kleinneudorf schaffte den Wettkampf in 56,8 Sekunden, gefolgt von Majenfelde-Quisdorf (57,4) und Hassendorf (58,5).

Zuvor hatte es bei dem von der Wehr Braak-Klenzau mit ihrem Chef Thomas Kemkowski organisierten Fest einen schweißtreibenden Umzug durchs Dorf gegeben, angeführt von der Bad Schwartauer Brassband und den Honoratioren der Gemeinde. Vor 150 angetretenen aktiven Feuerwehrmännern und -frauen, 24 Mitgliedern der Jugendwehr und 22 Ehrenmitgliedern aus den acht Ortswehren hatte Bürgermeister Mario Schmidt die Arbeit der Ehrenamtler als wichtigen Grundpfeiler der Demokratie gewürdigt. Wörtlich sagte er: „Sie leisten Hilfe ohne jeglichen materiellen Vorteil, rein aus einem ideellen Antrieb. Alle sind bereit, im Notfall das eigene Leben einzusetzen. Dieses ist das größte Versprechen, das man seinen Mitmenschen geben kann.“ Ein Gemeindefeuerwehrfest sei für ihn eine Demonstration der Stärke und der Qualität des Brandschutzes. Mit den entsprechenden Haushaltsmitteln wolle die Gemeinde ihr Feuerwehrwesen in üblicher Weise unterstützen. Für die Anschaffung eines Fahrzeuges für die Feuerwehr Hassendorf seien die Mittel vorgesehen, das Beschaffungsverfahren bereits eingeleitet. Schmidt dankte auch Jugendwart Alexander Daum, der die Nachwuchspflege in der Feuerwehr zu einer Erfolgsgeschichte gemacht habe.

Bei den Ehrungen würdigte Gemeindewehrführer Andreas Riemke die Treue zur Feuerwehr. Die neue Auszeichnung „Gold 50“ wurde erstmals an Udo Harder aus Thürk und Heinz Kramer von der Wehr Hutzfeld-Brackrade verliehen. Sie würdigt 50 Jahre Feuerwehreinsatz. Das Brandschutzehrenzeichen in Gold gab es für Rolf Behrens und Armin Penner, beide aus der Wehr Majenfelde-Quisdorf, sowie für Claus-Peter Jacobsen und Ingo Kahl von der Hassendorfer Wehr. Sie leisten seit 40 Jahren Dienst am Nächsten. Silber für 25 Jahre gab es für Petra Geissler (Bosau-Kleinneudorf), Wolfhard Gronau (Majenfelde-Quisdorf) und Torsten Westphal (Hassendorf). Klaus-Peter Kühl wurde ausgezeichnet für seine 25-jährige Tätigkeit als Leistungsbewerter. Bei den Beförderungen wurde Sven Witt, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hutzfeld, zum Brandmeister ernannt und Helge Weiland, stellvertretender Ortswehrführer der Feuerwehr Bichel-Wöbs-Löja, zum Hauptlöschmeister.

Manuela Boller

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