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Gnissau rollt weiter Richtung Markttreff

Ahrensbök/Gnissau Gnissau rollt weiter Richtung Markttreff

Aktiv-Region bewilligt 16000 Euro / Kreis bekommt Fördergeld für Ausgleichsflächen-Management.

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Gnissaus „rollendes Dorfzentrum“, hier mit Conny Christiansen, Michael Kramer, Karina Lund und Bettina Kramer (v.l.) von der Projektgruppe.

Ahrensbök. Die 800 Einwohner von Gnissau können sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf einen Markttreff in ihrem Ort machen. 16000 Euro Fördergeld haben die Vorstandsmitglieder der Aktiv-Region Innere Lübecker Bucht auf ihrer Vorstandssitzung am Mittwochabend in Ahrensbök für eine Machbarkeitsstudie bewilligt. Die Gesamtkosten für die Studie betragen 35000 Euro, damit zahlt die Gemeinde Ahrensbök 19000 Euro. „Solche Projekte sind wichtig, um die Orte wieder mit Leben zu füllen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolf-Dieter Klitzing.

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Aktiv-Region bewilligt 16000 Euro / Kreis bekommt Fördergeld für Ausgleichsflächen-Management.

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„Solche Projekte sind wichtig, um die Orte wieder mit Leben zu füllen.“ Wolf-Dieter Klitzing, Aktiv-Region

Er zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Gnissauer für ihr künftiges Dorfzentrum. So hat eine Projektgruppe bereits vor zwei Jahren einen Bauwagen als „rollendes Dorfzentrum“ flott gemacht – das schmucke, hellgrüne Gefährt wird seither als „Wanderkneipe“ und auch für Suppenausschank genutzt. Standort-Check und Bürgerumfrage waren weitere Schritte, außerdem sollten die Dorfbewohner selbst ein Konzept für die Mischung aus Lebensmittelmarkt und sozialem Treffpunkt aufstellen. „Solch eine Präsentation haben wir noch nie bekommen“, bilanzierte Klitzing nach seinem Besuch an Ort und Stelle.

Die Machbarkeitsstudie, für die jetzt Fördermittel bewilligt wurden, ist eine Grundvoraussetzung, um den tatsächlichen Markttreff auch beantragen zu können. Studie und Treff-Planung müssen bis zum 1. April 2017 vorliegen.

Ebenfalls 16000 Euro Fördergeld wurden für ein Projekt des Kreises Ostholstein bewilligt, der ja sonst auf der Liste der Empfänger eher weiter unten rangiert. In diesem Fall handelt es sich aber um eine Leistung, „die der Kreis über seine eigentlichen Aufgaben hinaus“ erbringen will, so Klitzing: Erarbeitet werden soll ein Ausgleichsflächen-Management. Hintergrund seien erhebliche Landschaftsveränderungen in den nächsten Jahren, erläuterte Klitzing, die sich durch diverse Groß-Vorhaben – Windkraft-Planungen, Belt-Querung, Schienenhinterlandanbindung, 380-kV-Leitung – ergeben werden. „Dabei wird ein Riesen-Bedarf an Ausgleichsflächen entstehen.“

Wie und wo diese Flächen zustande kommen, möchte der Kreis künftig koordinieren. Bislang sei als Ausgleich für große Bauprojekte meist Geld gezahlt worden, so Klitzing, mit dem beispielsweise die Stiftung Naturschutz Flächen an der Westküste gekauft habe.

Der Kreis wolle die Ausgleichsflächen aber künftig möglichst in Ostholstein ansiedeln und dafür das entsprechende Management aufbauen. Wichtig dabei sei, betonte der Vorstandsvorsitzende, dass die Ausweisung der Flächen stets mit den Kommunen abgestimmt werden solle und eine Fachkraft die tatsächliche Umsetzung kontrollieren werde. Die Gesamtkosten liegen bei 60000 Euro, die Fördersumme von 48000 Euro teilen sich die drei Aktiv-Regionen Schwentine-Holsteinische Schweiz, Wagrien-Fehmarn und Innere Lübecker Bucht. latz

LN

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