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Ostholstein Gogenkroghalle: Bald Platz für 1200 Leute
Lokales Ostholstein Gogenkroghalle: Bald Platz für 1200 Leute
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20:10 14.02.2018
Neustadt

Aktuell dürfen lediglich 400 Personen in die Halle. Einnahmen fehlen, Großveranstaltungen wurden abgesagt. Jörg Henkel, Vorsitzender des TSV Neustadt, begrüßt das Votum des Ausschusses. „Das ist genau das, was wir wollten als Verein.“ Nach dem Umbau wäre man endlich wieder in der Lage, Box-Events, Volleyball-Landesmeisterschaften und Handball-Veranstaltungen durchzuführen. Hinzu kommt, dass die Stadt über keinen Raum verfügt, in den so viele Menschen passen. Dies wurde zuletzt vergangene Woche sichtbar, als sich die drei Bürgermeister-Kandidaten in der Aula der Lienau- Schule vorstellten. Zahlreiche Bürger fanden keinen Platz. Sie mussten wieder nach Hause fahren.

Diskutiert wurden am Dienstagabend zwei Varianten. Sie unterschieden sich im Umfang der Arbeiten und der Zahl der Nutzer. Die Ausschussmitglieder waren sich einig, dass die Halle nicht nur für 470, sondern für 1200 Menschen nutzbar sein soll. „Das kostet beides Geld. Das muss man ganz klar sagen. Aber es muss gemacht werden, wenn die Halle weiter genutzt werden soll. Es wäre unsere einzige Großhalle, die wir zur Verfügung hätten“, sagte die Ausschussvorsitzende Beatrix Spiegel (SPD) den LN. In die Aula der Lienau- Schule passen lediglich 470 Personen (bestuhlt) und in die Halle der Ancora-Marina 500.

In der Vergangenheit mussten Ausnahmegenehmigungen für große Events erworben werden, was das Ordnungsamt und die Brandschutzbehörde des Kreises in Zukunft nicht mehr verantworten wollen. Es müssen diverse Brandschutzauflagen erfüllt werden.

Die Kosten für eine größere Lüftungsanlage, Wandhydranten, Sicherheitsbeleuchtung und Stromversorgung sowie Rauchabzugsanlage und breitere Rettungswege werden aktuell auf etwas mehr als zwei Millionen Euro geschätzt. Die Mitarbeiter des Bauamtes sind zuversichtlich, dass Städtebaufördermittel generiert werden können und der Eigenanteil um fast zwei Drittel sinkt.

Am 22. Februarsoll die Stadtverordnetenversammlung über das Vorhaben entscheiden.

ser

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