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Ostholstein Grömitz: Arbeiten an der Welle verlaufen nach Plan
Lokales Ostholstein Grömitz: Arbeiten an der Welle verlaufen nach Plan
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22:20 08.11.2013
So soll die Welle nach ihrer Fertigstellung aussehen. Quelle: Planer
Grömitz

Die Neugestaltung der Grömitzer Welle geht voran. Im Advent werde es erste Fundamentierungs- und Aufbauarbeiten geben, bereits nächste Woche soll die Betonsanierung in Angriff genommen werden, kündigte Olaf Dose- Miekley, Marketingchef des Tourismus-Service Grömitz, auf der jüngsten Sitzung des Tourismusausschusses an.

„Es kursieren Gerüchte über zeitliche Verzögerungen und Kostensteigerungen — aber an denen ist nichts dran“, versicherte Dose-Miekley im Gespräch mit den LN. Man befinde sich sowohl im Zeitplan als auch im Rahmen der ursprünglich anvisierten Kosten. „Wir gehen von einer Kostensteigerung von etwa 2,7 Prozent oder 324 000 Euro aus. Das ist allerdings eine Abweichung, die bei einem Kostenvolumen von rund 12,4 Millionen Euro im normalen Bereich liegt“, so Dose-Miekley.

Die Fraktionen seien jetzt aufgefordert, ihre Vorstellungen über die künftige Tarifgestaltung einzubringen. Eintrittspreise und Badezeiten sollten dabei mit Blick auf eine kombinierte Nutzung durch Gäste des „A-ja Resorts“ gestaffelt werden. Auch über die Nutzung dreier gewerblicher Räume mit einer Grundfläche von 160 Quadratmetern muss noch abschließend beraten werden. Dose-Miekley: „Wichtig ist, dass die Räume, die im Rahmen des Umbaus direkt an der Promenade entstehen, sowohl von ihrer Nutzung, als auch von ihrem Angebot her repräsentativ sind.“

Erheblichen Diskussionsbedarf habe es im Ausschuss über die geplante Änderung der Fremdenverkehrsabgabe-Satzung gegeben. Eine Veränderung werde es voraussichtlich beim Vorteilssatz geben, die von allen vom Tourismus profitierenden Gewerbetreibenden erhoben werde. Es zeichne sich ab, dass das Gastronomiebetriebe etwas stärker, die Vermietungsbetriebe dagegen etwas weniger belastet würden.

Die Tourismusabgabe in Höhe von 560 000 Euro berechnet sich aus den 170 Millionen Euro, die jährlich im Tourismus in Grömitz umgesetzt werden. Steige der Umsatz, sinke auch der Vorteilsbeitrag, da sich die Tourismusabgabe an einem vorher festgelegten Bedarf der Gemeinde orientiere, erläuterte Dose-Miekley.

Der Wirtschaftsplan für den touristischen Eigenbetrieb schließt nach der ersten Lesung mit einer Unterdeckung von 980 000 Euro, was in etwa dem Vorjahresniveau entspreche. Herausragende Investitionen seien für das Jahr 2014 natürlich die Umgestaltung der Welle mit 7,15 Millionen Euro, ein neuer Treppenaufgang im Kurpark sowie die Errichtung eines Sanitärgebäudes am Kurpark.

tk

LN

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