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Ostholstein Große Pläne: Neuausrichtung im Kunstverein Wagrien
Lokales Ostholstein Große Pläne: Neuausrichtung im Kunstverein Wagrien
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20:10 05.03.2013
Von Michael Kirchner
Marie-Anne Keen (61) und Niko Rickert (44). Quelle: Fotos: Kirchner
Heiligenhafen

e.V. — Gemeinnütziger Verein für Kunst und Kultur in der Fehmarnbeltregion“.

Sitz bleibt weiterhin Heiligenhafen, erklärt Vorsitzender Niko Rickert (44), von Beruf Architekt. Bewusst wurde der Begriff „Volksbildung“ in die geänderte Satzung eingebracht. „Ab September sollen verschiedene Vorträge zu Kunst, Architektur und Design laufen, um das lokale Angebot zu bereichern und sich mit der Wertigkeit von Kunst in Praxis und Gesellschaft auseinanderzusetzen“, kündigt Rickert an. Erstmals leistet der Verein mit der Präsentation der Keramikerin Cornelia Scheefeld (Cismar) einen Beitrag zur Reihe „Kunst im Rathaus“. Vernissage ist am Freitag, 8. März, um 19 Uhr.

Der Verein hat zurzeit 42 Mitglieder, darunter auch Kunstschaffende, die bereits international tätig waren. So lebte Wahl-Heiligenhafenerin und Malerin Marie-Anne Keen (61) in New York und Los Angeles und stellte dort aus. Im kommenden Sommer wird sie eine Dauerausstellung ihrer Bilder auf Gut Görtz präsentieren.

Von der Neuausrichtung erhofft man sich neue Mitglieder aus den umliegenden Orten. „Es sollen auch bessere Kontakte nach Dänemark aufgebaut werden“, erklärt Rickert. Die aktive Beteiligung an der Stadtentwicklung Heiligenhafens (die LN berichteten), Kindermalkurse mit Wiebke Meier, eine Kinder-Fotogruppe, die erneute Teilnahme an der Kult(o)urnacht sowie eine Kunstauktion beim diesjährigen Jachthafenfest im völlig neuen Format sind weitere Projekte. Der Stammtisch an jedem ersten Montag im Monat ab 19.30 Uhr im „Anno 1800“ hat sich nach den Worten Rickerts bewährt und soll weiterhin der Kommunikation unter den Mitgliedern und als Anlaufstelle neuer Mitglieder dienen.

Im Mai soll im Rahmen eines „Subbotnik“ (russisch: unentgeltlicher Arbeitseinsatz) durch den Verein wieder ein Kunstwerk im öffentlichen Raum Heiligenhafens gesäubert, saniert und ins rechte Licht gestellt werden. Die Wahl des Vorstandes ist auf die Skulptur „Der Schwimmer“ an der Theodor- Storm-Straße gefallen.

Für 2014 ist der internationale „Heiligenhafener Installations Parcours“ geplant, der mehrere Monate kulturelle Meilensteine in der Region setzen soll: Künstler haben die Möglichkeit, größere Objekte und Installationen im Stadtgebiet auszustellen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Dezember 2013 (Anmeldungen unter www.kunstvereinheiligenhafen.de).

Michael Kirchner

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