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Ostholstein Großeinsatz: Vermissten-Suche auf der Ostsee
Lokales Ostholstein Großeinsatz: Vermissten-Suche auf der Ostsee
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11:14 15.08.2015
Rettungseinsatz vor der Scharbeutzer Ostseetherme. Männer der Freiwilligen Feuerwehr Hemmelsdorf versuchen, ihr Boot ins Wasser zu bringen, doch Ostwind und Wellengang sind so stark, dass das Boot kentert. Hinzu kommt die starke Strömung vor der berüchtigten Kammer Quelle: Kleinschmidt
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Scharbeutz

Dennoch sollen die Aussagen der beiden Passanten, die den Schwimmer gesehen haben wollen, „extrem glaubhaft“ sein, betonte die Einsatzleitung.

Die Feuerwehren aus Timmendorfer Strand, Niendorf, Hemmelsdorf, Haffkrug, Offendorf und Pönitz waren mit insgesamt acht Booten im Wasser, hinzu kamen zwei Schiffe der DGZRS und acht Boote der DLRG. Doch der Einsatz musste gegen 20.30 Uhr nach etwa 90 Minuten abgebrochen werden, da die Boote zu kentern drohten, so Einsatzleiter Stephan Muuss, „es war zu gefährlich“. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, wie schwer, konnte am Abend nicht gesagt werden. Selbst 30 Schwimmer der DLRG, die sofort eine Rettungskette gebildet hatten, um den Vermissten zu suchen, mussten den Einsatz abbrechen. „Die Strömung ist viel zu stark“, sagte DLRG-Einsatzleiter Matthias Glaese. Unterstützung gab‘s von der Crew des Hubschraubers der Bundespolizei aus Fuhlendorf, die, ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, das Wasser absuchte.

Bereits am Nachmittag waren zwei entkräftete Mädchen von der DLRG vor Timmendorf gerettet worden, die, wie viele andere auch, das Badeverbot missachteten.  jhw

LN

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