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Ostholstein Großer Busbahnhof für Bettina Hagedorn
Lokales Ostholstein Großer Busbahnhof für Bettina Hagedorn
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22:15 11.02.2016
Aydan Özegus (v. l.), Bettina Hagedorn, Mechtild Piechulla und Martin Liegmann vom Kinderschutzbund Ostholstein, Torsten Albig und Henning Reimann vom Kinderschutzbund.

Bettina Hagedorn ist es gewohnt, ihren Geburtstag zwei Mal zu feiern. Sie muss nämlich doppelt feiern, wenn mehr als nur der engste Familien- und Freundeskreis dabei sein soll. Denn Hagedorn wurde am 26. Dezember geboren und Weihnachten ist kein guter Termin für Geburtstagsfeste. Ihren 60. Geburtstag hat die SPD-Abgeordnete aus Kasseedorf nun aber sogar drei Mal gefeiert: am 26. Dezember zuhause, am 13. Januar in Berlin und am Mittwochabend in Eutin.

Und die Ostholstein-Party war klar der Höhepunkt. Über 300 Zusagen zählte der Kreisverband, der den runden Geburtstag seiner langjährigen Abgeordneten zu einem Doppel-Event ausbaute — zum Jahres- und Geburtstagsempfang in einem. Gefeiert wurde mit Unterstützung des Unternehmens im Busterminal von Behrens Reisen. Der Terminal war extra um ein großes Festzelt erweitert worden. „Ich freue mich riesig, dass Ihr alle da seid“, strahlte Hagedorn. Viele langjährige Wegbegleiter aus der Kommunalpolitik waren gekommen, lokale Unternehmer, Gewerkschafter, Verbands- und Vereinsvertreter. Ganz besonders freute sich Hagedorn, auch ihre Vorgängerin im Bundestag, Antje-Marie Steen, begrüßen zu können. Steen hatte bis 2002 Ostholstein für die SPD im Bundestag vertreten.

Die weiteste Anreise mit knapp 1000 Kilometern hatte Aydan Özeguz, Staatsministerin für Migration und stellvertretende SPD-Vorsitzende. Sie kam direkt aus dem bayerischen Altötting und wusste das Publikum mit Details aus Hagedorns aufmüpfigen Einstieg in die Kasseedorfer Kommunalpolitik vor mehr als 30 Jahren zu unterhalten. Auch Ministerpräsident Torsten Albig ließ sich von seiner Erkältung nicht bremsen. „Es war mir wichtig zu kommen, weil ich Ostholsteiner bin“, sagte der in Oldenburg und Heiligenhafen aufgewachsene und an diesem Tag fürchterlich heisere MP. Die Stimme reichte so gerade für ein dickes Kompliment an das Geburtstagskind. Hagedorn sei eine „besondere Frau und wunderbare Freundin“, dazu eine Politikerin, die zusammenschmieden könne. „Früher war es Gold, jetzt fügst Du Menschen zu festen Ketten zusammen“, würdigte Albig die gelernte Goldschmiedin.

Selbstverständlich fehlten auch die politischen Botschaften nicht. Der Kreisvorsitzende Lars Winter nutzte die Gelegenheit, um Regina Poersch, Ellen Schülke und Jörg Meyer als künftige SPD-Bürgermeister von Eutin, Heiligenhafen und Malente vorzustellen. Alle drei müssen freilich noch gewählt, Meier an diesem Wochenende noch zum Kandidaten gekürt werden. Uwe Tewes, Vorsitzender der Eutiner SPD, ließ mehr noch als Hagedorn Regina Poersch hochleben. „Sie will das Beste für Eutin und hat unsere Unterstützung“, schwor er auf die entscheidende Phase des Wahlkampfes ein.

Die Hauptrede hielt die Hamburgerin Aydan Özegus. Das Thema der Staatsministerin im Kanzleramt für Migration, Flüchtlinge und Migration lag auf der Hand. Der Flüchtlingszustrom nach Deutschland müsse verringert werden, stellte Özegus klar. Aber für Europa mit seinen 500 Millionen Einwohnern sollte es kein ernsthaftes Problem sein, drei bis vier Millionen Flüchtlinge unterzubringen. Doch Europa sei im Moment „eine große Enttäuschung“. Die SPD-Politikerin mahnte, das „wahnsinnig positive“ Bild, das Deutschland bei der Aufnahme von Flüchtlingen abgebe, zu erhalten.

Ein freudiges Ereignis war der Abend ebenso für den Kinderschutzbund Ostholstein. Anstelle von Geburtstagsgeschenken hatte Hagedorn nämlich um Spenden für den Verein gebeten. pet

LN

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