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Ostholstein Großes Tennis im Kino Bad Schwartau
Lokales Ostholstein Großes Tennis im Kino Bad Schwartau
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14:07 02.11.2018
Freuen sich auf ein besonderes Kino-Event: Die Tennisspieler Jan Münster (links) und Silvia Rüscher (rechts) sowie die Koki-Macher Michael Schopenhauer und Hans-Harald Schack (hinten). Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

Das Kommunale Kino in Bad Schwartau ist immer für Überraschungen gut. Bei der Vorstellung am Donnerstag, 8. November, geht es äußert sportlich zu. Gezeigt wird der Tennis-Film „Borg vs. McEnroe“. Die Patenschaft für diese Filmbiographie hat der Schwartauer Tennisverein übernommen. „Das Duell der beiden war damals ein echter Straßenfeger“, sagt Sylvia Rüscher, die mit Tennistrainer und Künstler Jan Münster den Kinoabend zu einem ganz besonderen Ereignis machen will. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Besucher im Tennis-Outfit a la Borg oder McEnroe ins Kino kommen“, sagt Münster. Als Anreiz gibt es für die beiden besten Verkleidungen jeweils einen Intersport-Gutschein über 20 Euro.

Die Idee kommt beim Koki-Team um Michael Schopenhauer und Hans-Harald Schack gut an. „Auf den Anblick können wir uns alle freuen“, erklärt Schopenhauer, der aber auch von dem Film überzeugt ist und mit einem guten Zuspruch rechnet. Grund: Der Film , der im Herbst 2017 Premiere feierte, lief im Movie Star Bad Schwartau gar nicht und in Lübeck nur ganze kurze Zeit. Schack ist überzeugt: „Der Film ist nicht nur für Tennis-Fans sehenswert.“

Zum Inhalt: Im Jahr 1980 ist der Schwede Björn Borg (Sverrir Gudnason) die Nummer eins in der Tennis-Welt. Der kühle Borg, der auf dem Court keine Regungen zeigt, bekommt es im Finale des renommierten Tennisturniers in Wimbledon nun mit einem Newcommer namens John McEnroe (Shia LaBeouf) aus den USA zu tun. Der junge Amerikaner ist der „bad boy“ der Szene und genau das Gegenteil von Borg. McEnroe ist ein Hitzkopf, der gerne pöbelt und häufiger mal aus Wut oder Frust seinen Tennisschläger zertrümmert. Die Rivalität ist enorm und elektrisiert die Sportwelt. Das Duell der beiden auf dem „heiligen Rasen“ in Wimbledon ist ein Stück Sportgeschichte – doch trotz ihres unterschiedlichen Charakters und Art Tennis zu spielen, gibt es einige Parallelen.

Das Drehbuch stammt aus der Feder von Ronnie Sandahl und Regie führte Janus Metz. Metz zeigt im Film die Tage vor dem Turnier sowie dessen Verlauf, kombiniert mit zahlreichen Rückblenden in die Jugend beider Spieler. Beim Festa del Cinema di Roma wurde der dänische Film mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Jan Münster: „Ich bin mir sicher, dass viele Tennisfans nach diesem Film Redebedarf haben und in Erinnerung schwelgen wollen. Deshalb geht’s nach dem Kino direkt ins Tennis-Restaurant ’Alina’.“

Reservierungen für die Vorstellung am Donnerstag, 8. November, werden im Movie Star (Eutiner Ring 14, Telefon: 0451/296 22 99) angenommen. Die Vorführung beginnt zwischen 19.30 und 20.30 Uhr – die genaue Anfangszeit wird erst am 5. November festgelegt. Der Eintritt kostet sieben Euro, für Koki-Mitglieder 4,50 Euro.

Sebastian Prey

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