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Ostholstein Grube feiert Einweihung des Feuwerwehrgerätehauses
Lokales Ostholstein Grube feiert Einweihung des Feuwerwehrgerätehauses
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11:59 04.01.2016
Feierliche Schlüsselübergabe: Grubes Wehrführer Volker Langbehn (l.) und Bürgermeister Volkert Stoldt (CDU). Quelle: Bernd Gerwanski

Als Volkert Stoldt, Bürgermeister von Grube, vor einigen Jahren von den LN gefragt wurde, welche Ziele er als Verwaltungschef verfolge, da hatte er eine kurze Antwort parat: „Den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses.“ Das Ziel ist erreicht.

Zum Einweihungsfest wurden viele Ehrengäste geladen und Sektgläschen gereicht und deftig Gulasch gelöffelt. Der Bundestagsabgeordnete Ingo Gädechens (CDU) erklärte: „Man könnte angesichts der vielen Gäste beinahe sagen, Ihr hättet zu klein gebaut.“ Kreisbrandmeister Thorsten Plath meinte: „Diese Haus genügt den modernsten technischen Anforderungen.“ Pastor Rüdiger Fuchs sagte: „Ein historischer Tag.“

Stoldt sagte zum Neubau: „Das alte Gerätehaus war 60 Jahre alt. Die Zeit war reif. Wir haben das neue Gebäude mit Blick in die Zukunft konzipieren lassen, weil wir eine wachsende Kommune sind.“ Der Gebäudekomplex kostete 575000 Euro. Geplant und eingehalten. Auch darauf ist Stoldt ein wenig stolz und darauf, dass „wir dafür keinen Kredit aufnehmen mussten und sogar unser Haushalt ausgeglichen bleibt“. Da der Parkplatz vergrößert, ein Bürgersteig gebaut und abgesenkt wurde, kamen on top ein paar Tausend Euro obendrauf.

Die derzeit 28 Aktiven der Wehr können sich auf ein Versorgungsgebäude wie eine neue Fahrzeughalle auf insgesamt 450 Quadratmeter freuen. Wehrführer Volker Langbehn erklärte: „Das ist ein richtig schönes Gebäude, dass uns die nächsten 60 Jahre Freude bereiten wird. Es ist groß genug und ohne unnötigen Schnickschnack.“ Langbehn und Stoldt hoffen nun, dass sie dadurch neue Kameraden dazugewinnen können. 30 Aktive sollten es ihrer Meinung nach im Dorf sein. Bei einer Wehr, die Stufe 5 Roter Hahn (das Maximum) erreicht hat und rege am gesellschaftlichen Leben des Ortes teilnimmt, sollte dies zu schaffen sein.

Zumal auf Sicht auch das alte Löschfahrzeug - es ist 17 Jahre alt — gegen ein moderneres ausgetauscht werden muss. Ein weiteres Argument für junge Menschen, sich der Freiwilligen Feuerwehr anzuschließen.

pm/bg

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