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Ostholstein Grube ganz im Zeichen der Gilde
Lokales Ostholstein Grube ganz im Zeichen der Gilde
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20:39 30.05.2016
Nach dem Festkommers startete der Festumzug zum Paasch-Eyler-Platz. Fotos (3): Gunter Lothert

Zwei Tage lang stand Grube ganz im Zeichen des Gildefestes der Alten Gruber Bürgergilde von 1275. Höhepunkte waren am gestrigen Montag der Festkommers, der Festumzug und das Vogelschießen. Zuvor gab es am Sonntag unter anderem einen Gottesdienst in der St.-Jürgen-Kirche sowie abends den festlichen Einmarsch ins Gildelokal „Gruber Hof“.

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Nach dem Festkommers startete der Festumzug zum Paasch-Eyler-Platz. Fotos (3): Gunter Lothert

Zum Festkommers begrüßte der Erste Ältermann Ulrich Böhlk neben den Gildebrüdern auch zahlreiche Abordnungen befreundeter Gilden, der Feuerwehr, des DRK sowie die Vertreter von Verbänden und Vereinen. Den Kreis Ostholstein vertrat die zweite stellvertretende Kreispräsidentin Waltraut Kraft-Grothkopp (CDU). Sie betonte in ihrem Grußwort, dass das Vogelschießen in Grube Volksfestcharakter habe. Die Bürgergilde habe in der Gemeinde eine wichtige gesellschaftliche und soziale Bedeutung und wörtlich: „Grube kann stolz auf eine so lebendige Gilde sein.“

Bürgermeister Volkert Stoldt (CDU), selbst Gildemitglied, betonte, dass der Paasch-Eyler-Platz ein besonderes Kleinod sei. Stoldt überbrachte die Grüße und besten Wünsche der Gemeinde und freute sich, dass die Bürgermeister der Nachbargemeinden beim Gildefest dabei seien. Grußworte folgten unter anderem von Bürgermeister Heinrich Plön (CDU) aus Dahme, von den Bürgermeistern Hartwig Bentfeldt (CDU) aus Riepsdorf, Carsten Nebel (CDU) aus Kellenhusen und Jochen Weber (CDU) als stellvertretender Bürgermeister in Grömitz. Außerdem von der Sparkasse Holstein, der Volksbank, vom Geselligen Verein Bujendorf, der Tönnies Gilde Neukirchen und dem TSV Grube. Major Volker Langbehn sorgte für den richtigen Ablauf während des Kommers’.

Gildesprecher Niels Stender hielt eine Laudatio auf die bisherige Majestät Matthias Bayer, der sich aktiv ins Gildeleben eingebracht habe. Die Regentschaft sei „hervorragend gelaufen“. Die traditionelle „Vaterländische Rede“ hielt Volker Paasch, dessen Thema in diesem Jahr das Grundgesetz war. „Nach 77 Jahren zeigt sich, dass ein gutes Provisorium ewig halten kann“, so Paasch. Es biete die größtmögliche Freiheit für jeden Bürger. Nach dem Schießen um die Königswürde erfolgte am Abend dann die Königsproklamation. Mit einem Ball klang das 68. Gildefest aus.

Den neuen Gildekönig stellen die LN morgen vor.

Gunter Lothert

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