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Ostholstein Gruber Radweg beschlossen
Lokales Ostholstein Gruber Radweg beschlossen
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22:05 08.03.2018
Im vergangenen Jahr haben sich Bürger mit einer Fahrraddemo für den Radweg Grube–Rüting eingesetzt. *FOTO: BILLHARDT
Grube

Mit Fahrrad-Demos und Unterschriftensammlungen wurde lange für den Radweg gekämpft. Nach einem Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) sowie dem Wirtschaftsministerium in Lübeck hat die Gemeinde nun den nächsten Schritt vollzogen. Damit der Radweg Formen annimmt, wurde einer 50-prozentigen Finanzierung zugestimmt. Die anderen 50 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 300

000 Euro zahlt das Land. „Wir versuchen aber noch weitere Gelder einzuwerben, damit unser Anteil geringer ausfällt“, erläutert Bürgermeister Volkert Stoldt (CDU).

Allerdings ist der Gruber Abschnitt nur ein kleiner Teil des Radwegs. Neben einem Kilometer auf Grömitzer Gebiet gehören vier Kilometer der geplanten Verbindung zu Riepsdorf. Deren Gemeindevertreter müssen sich in Kürze auf ihrer Sitzung ebenfalls zu dem Radweg bekennen und der Übernahme ihrer Kosten zustimmen. „Ich hoffe, dass sie sich dafür entscheiden“, sagt Stoldt.

Auf der Versammlung am Dienstagabend in Grube wurde zudem der Um- und Anbau im Kindergarten vorangetrieben. „Das war ein weiterer großer Knackpunkt für die Gemeindevertretung“, betont der Bürgermeister. So soll eine neue gemischte Gruppe aus Ü3- und U3-Kindern entstehen. Dafür werde Platz benötigt, so Stoldt, der für insgesamt 160000 Euro geschaffen werden soll. 75 Prozent der Kosten werden bezuschusst, 20000 Euro trägt Grube, je 10000 Euro steuern Riepsdorf und Dahme bei. „Die Ausschreibungen für die Maßnahme laufen jetzt. Ende August soll alles fertig sein.“

In der Einwohnerfragestunde wurde die Sicherheit auf der Hauptstraße (B 501) thematisiert. Bemängelt wurde der nach der Sanierung fehlende Zebrastreifen. Bürgermeister Stoldt fand es zwar bedauerlich, dass der Zebrastreifen ersatzlos verschwunden ist, allerdings fehle dafür die Voraussetzung. Innerhalb einer Stunde müssten dazu mindestens 50 Fußgänger die Fahrbahn überqueren. Dies sei in Grube jedoch nicht der Fall. Ferner wurde ein Parkverbot in der Hauptstraße angeregt, aber abgelehnt, weil die Befürchtung bestünde, dass die dortigen Geschäfte weniger frequentiert und der Ortskern aussterben würde.

mb

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