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Ostholstein Grüne: Am Rosengarten-Konzept festhalten
Lokales Ostholstein Grüne: Am Rosengarten-Konzept festhalten
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21:18 06.11.2017

Die Stadtvertreterinnen Christiane Balzer und Monika Obieray verteidigen die Idee des Wettbewerbs Innenstadt. Eines der wichtigsten Ziele der Sanierung sei, den Rosengarten für Besucher einladend zu machen, damit sich dort wieder mehr attraktive Geschäfte ansiedeln. „Es darf nicht passieren, dass wieder die Autos Vorfahrt bekommen und die Verkehrsberuhigung misslingt. Das würde die Revitalisierung der Innenstadt an einer ganz zentralen Stelle zerstören“, argumentieren sie. Diese Gefahr bestehe plötzlich und sei für die Stadtpolitik überraschend gekommen, weil die Verwaltung eine neue Variante vorgelegt hat (die LN berichteten am Sonnabend).

Besucher sollten schon vom Markt aus erkennen können, dass die Altstadt nicht mit der Königstraße aufhöre. Deshalb sei die Gestaltung des Übergangs zum Rosengarten immens wichtig, betonen Christiane Balzer und Monika Obieray. Wo heute die Fußgängerampel stehe, solle eine Art Platz gestaltet werden, den zwar Fußgänger und Autofahrer gleichberechtigt nutzen dürften, wo aber auch eine kleine Außengastronomie denkbar sei. Es soll erkennbar werden, dass es weitergehe und man in Blickentfernung zu einem weiteren schönen Platz mit dem „Dumm‘ Hans“ und zum Wasser komme. „,Wasser erlebbar machen’ war das Hauptmotto der Innenstadtgestaltung und kann nur hier umgesetzt werden. Umgekehrt gilt, dass Besucher, die von der Seepromenade kommen, in die Innenstadt gelockt werden sollen“, sagen die Grünen.

Wenn die Straßenpflasterung von der Schlossstraße her in den Rosengarten durchgezogen werde und Autofahrern signalisiere, dass sie Vorrang hätten, werde dieses Konzept zerstört. Noch mehr zerstört werde es, wenn erneut jede Menge Stellplätze ausgewiesen würden.

Das Argument der Verkehrssicherheit lassen die Grünen nicht gelten: „Es ist bereits beschlossen, am Eingang zur Königstraße Poller aufzustellen, die anzeigen, dass hier die Fußgängerzone in Richtung Markt beginnt.“ Es sei für Besucher klar erkennbar, dass sie sich im Rosengarten in einem gemeinsamen Verkehrsraum bewegten. Die Verkehrsbehörde habe signalisiert, dass im Rosengarten Tempo 20 möglich, eine Flanierstraße also realisierbar sei. „Wir setzen darauf, dass sich der Stadtentwicklungsausschuss unserer Argumentation anschließt“, so die Grünen.

ben

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