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Ostholstein Grüne wollen Jugend mehr beteiligen
Lokales Ostholstein Grüne wollen Jugend mehr beteiligen
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22:18 26.04.2016

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollen die kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung voranbringen. Für die Sitzung des Jugend- und Schulausschusses am 17.

Mai (18 Uhr, Rathaus, Sitzungssaal) haben sie dazu einen Antrag eingebracht.

Wie Sprecherin Christiane Balzer in einer Presseerklärung erläutert, solle der Ausschuss für Schule, Jugend, Sport, Kultur und Soziales mindestens zweimal jährlich eine Jugendausschuss-Sitzung organisieren, deren Tagesordnungspunkte von Kindern und Jugendlichen vorgeschlagen sollen.

Mögliche Themen möge die Verwaltung zuvor bei Schulen, Kitas, Vereinen, aber auch Organisationen wie beispielsweise der Jugendfeuerwehr, den Kirchen oder dem Kinderschutzbund erfragen. Die Grünen schlagen weiter vor, dass die Stadt eine geeignete Internetplattform zur individuellen Beteiligung junger Menschen einrichten solle.

Zu den — öffentlichen — Jugendausschuss-Sitzungen sollten zur Interessenvertretung jüngerer Kinder explizit auch deren Erziehungsberechtigte eingeladen werden, finden die Grünen. Ergebnisse und Beschlüsse seien Kindern und Jugendlichen in geeigneter Weise zu übermitteln. „Kinder und Jugendliche interessieren sich für Themen der Kommunalpolitik, die sie selber betreffen. Sie finden allerdings nur schwer den Kontakt zu kommunalen Gremien und Entscheidungsträgern“, begründet Christiane Balzer den Antrag ihrer Fraktion. Für junge Menschen seien unter anderem von Interesse Spiel- und Sportmöglichkeiten, Freizeitorte, die Gestaltung und Ausstattung ihrer Kitas und Schulen, Zugangsmöglichkeiten zum Internet, Ausbildungsmöglichkeiten.

Da in der Vergangenheit Versuche, Jugendliche dauerhaft in Jugendparlamente einzubinden, gescheitert seien und auch die Resonanz der Kindersprechstunden des Bürgermeisters nicht durchschlagend gewesen sei, sollten themen- und projektorientierte Ansätze verfolgt werden, argumentiert Christiane Balzer, die zudem darauf verweist, dass jungen Menschen eine dauerhafte Beteiligung nach der UN-Kinderrechtskonvention und auch nach der schleswig-holsteinischen Kommunalverfassung zustehe. Als Mittler für die Anregungen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen könnten erwachsene Kontaktpersonen, zum Beispiel Lehrer, Trainer, Erzieher, Sozialarbeiter einbezogen werden, meinen die Grünen. ben

LN

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