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Ostholstein Gutes Jahr für die Wall-Stiftung
Lokales Ostholstein Gutes Jahr für die Wall-Stiftung
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18:16 22.01.2016
Vorsitzender Torsten Ewers (l.) und sein Stellvertreter Patrick Gütschow (r.) bedankten sich mit einem Poster bei Bäckermeister Hans-Joachim Seidel für dessen 25-jähriges Engagement im Backhaus. Es zeigt Seidel und sein Backteam. Quelle: Thomas Klatt

„Alles in allem war es ein gutes Jahr“, lautete Torsten Ewers Fazit für 2015. Der Vorsitzende der Stiftung Oldenburger Wall nannte das erfolgreiche Wallfest, die Reparatur der Starigard und die Möblierung der Hütten als herausragende Ereignisse.

Besonders erfreut zeigte sich Ewers über das Wallfest, dessen Fehleinnahmen sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert hätten. Mit 17000 Euro hat die Stiftung im vergangenen Jahr das Museum unterstützt. Finanziert wurde damit unter anderem die Möblierung der Hütten, aber auch die Reparatur des Bootes „Starigard“. Die über 2000 verfaulten Holznägel würden dem Museum noch weitere Kosten verursachen, kündigte Ewers an. Die Starigard solle jedoch wieder schwimmfähig gemacht werden.

Über das ehemalige Vorstandsmitglieder Martin Fricke habe man im Vorjahr Kontakte zu den Wendland-Sorben geknüpft. Deren Delegation habe sich beeindruckt vom Museum und dem Engagement der Stiftung gezeigt, berichtete Ewers. Im Rahmen des Besuches des wissenschaftlichen Beirates sei eine erste Expertise über den Nachbau einer christlichen Holzkirche vorgestellt worden. Weitere Vorplanungen würden jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen, so der Vorsitzende.

Sorgen bereitet der Stiftung das nun wieder vakante Museumscafé, dessen Betreiber nach nur kurzer Zeit aufgeben mussten.

36 Mitglieder waren im Vorjahr ausgetreten oder verstorben. Dennoch bezeichnete Ewers den 638 Mitglieder zählenden Verein als „sehr starke Truppe“.

Wiederwählen ließen sich Ewers‘ Stellvertreter Patrick Gütschow, die stellvertretende Kassenwartin Traute Tychsen und der stellvertretende Schriftführer Friedhelm Nissel. Auch die Beisitzer Hauke Struck, Jörg Wehrend, Frank Knees, Petra Rathke, Hinrich Scheef, Klaus Schramm und Jutta Colschen wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Uwe Stock rückte Arwet Jansch als Beisitzer nach.

Ewers bedankte sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, deren Engagement auch Bürgermeister Martin Voigt würdigte. Man müsse jetzt daran arbeiten, Starigard (das bedeutet Oldenburg auf slawisch) ähnlich wie Haithabu — landesweit bekannt zu machen. Die Versammlung endete mit einem Vortrag über „Lebensverhältnisse in Ostholstein um 1900“. tk

„Die ,Starigard‘ soll wieder schwimmen.“
Torsten Ewers, Stiftungsvorsitzender

LN

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