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Ostholstein Hagedorn sieht Kompromiss bei Angelverbot im Belt
Lokales Ostholstein Hagedorn sieht Kompromiss bei Angelverbot im Belt
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18:30 24.06.2016

Der Kampf der Region gegen das von der Bundes-SPD angeschobenen Freizeitangelverbot im Fehmarnbelt scheint sich auszuzahlen. Nach dem Besuch von Staatssekretär Jochen Flasbarth und EU-Politikerin Ulrike Rodust auf Einladung von Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) scheint ein leichter Kurswechsel in Sicht.

Hagedorn schreibt in einer Pressemitteilung: „Laut Ulrike Rodust soll in überarbeiteten Verordnungsentwürfen im Fehmarnbelt nur noch in einer Sonderzone mit Riffen, die lediglich 30 Prozent des Schutzgebietes entspricht, ein pauschales Angelverbot ausgesprochen werden.“ Im Umkehrschluss hieße dies laut Hagedorn für den Fehmarnbelt, dass die Freizeitfischerei in 70 Prozent des gesamten Gebietes erlaubt bleiben soll. Hagedorn: „Ich freue mich, dass die Gespräche mit dem Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, der EU-Politikerin Ulrike Rodust und den von einem Verbot massiv betroffenen Kapitänen der größten Hochseeangelflotte Europas Wirkung zeigen.“

Offensichtlich hätten die persönlich in Heiligenhafen vorgetragenen Argumente maßgeblich ein Umdenken im Berliner Umweltministerium unterstützt. Eine solche Regelung wäre laut Hagedorn ein maßvoller Kompromiss zwischen den notwendigen Naturschutzbelangen im europäischen FFH-Gebiet einerseits und ein Erfolg für die Existenzsicherung der Kutterbetriebe in Heiligenhafen und Burgstaaken andererseits. Ulrike Rodust hatte in Heiligenhafen angekündigt, dass es Anfang Juli zu einem Treffen von Spitzenpolitikern in Lübeck komme. Danach wolle sie konkrete Ergebnisse präsentieren.

pm

LN

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