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Ostholstein Hauptausschuss diskutiert heute Masterplan für Eutin
Lokales Ostholstein Hauptausschuss diskutiert heute Masterplan für Eutin
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20:15 11.11.2013
Eutin

Die CDU hatte Anfang September den Anstoß gegeben, alle anderen Fraktionen hatten sofort zugestimmt: Die Verwaltung sollte einen Masterplan für anstehende Projekte in Eutin für die Wahlperiode 2013 bis 2018 erstellen. Die Liste der erforderlichen und gewünschten Baumaßnahmen liegt jetzt vor. Heute Abend (18.30 Uhr, Sitzungssaal Rathaus) wird der Hauptausschuss erstmals darüber beraten.

In Folge werden sich auch der Schul- und Kultur-, der Bau- und Feuerwehr- sowie der Stadtentwicklungsausschuss mit dem Masterplan befassen, ehe der Hauptausschuss (möglicherweise schon am 17.

Dezember) die Priorität der einzelnen Projekte festlegen wird. Die „bekannten und bedeutsamen investiven Baumaßnahmen“ sind von der Verwaltung unter den Aspekten Dringlichkeit (im Hinblick auf die Landesgartenschau), Kosten (Gesamtvolumen/Eigenanteil der Stadt) und Fördermittel (Städtebauförderung/Klimaschutzkonzept) betrachtet worden.

Für Investitionen im Areal der Landesgartenschau (LGS) sind rund 10,2 Millionen Euro veranschlagt, knapp 4,2 Millionen Euro davon verbleiben voraussichtlich bei der Stadt. Für bauliche Maßnahmen in der Innenstadt, aber außerhalb des LGS-Geländes hat die Verwaltung insgesamt 8,25 Millionen Euro aufgelistet, auf die Stadt entfallen voraussichtlich 3,3 Millionen Euro. Dazu zählen unter anderem die Sanierung des Bahnhofsgebäudes mit einer Million Euro (Eigenanteil 400 000 Euro) und die Sanierung der Schlossterrassen (3,5 beziehungsweise 1,4 Millionen Euro). Gefördert werden können bis 2028 — mit einer Quote von 60 Prozent — Investitionen in der Innenstadt (wie die Sanierung Lübecker Straße/Stolbergstraße, die Umgestaltung „Am Stadtgraben“). Von der Stadt allein zu tragen sind unter anderem der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses (geschätzte fünf Millionen Euro), eine neue Dreifeld-Sporthalle (4,5 Millionen Euro) sowie der Um- und Ausbau der Wisser-Schule (drei Millionen Euro). ben

LN

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