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Ostholstein Hauptausschuss mit vollem Zettel
Lokales Ostholstein Hauptausschuss mit vollem Zettel
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20:10 11.11.2017
Eutin

6500 Euro wurden Claudia Falk von der Stadt zugebilligt, ebenso wie ihrem Vorgänger Helge Nickel. Nach Abrechnung der diesjährigen Veranstaltung hat die Eutinerin folgendes Resümee gezogen: „Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die mir in diesem Jahr zur Seite gestanden haben, hätte ich das Stadtfest mit einem Minus abgeschlossen.“ Sie möchte ihren Mitarbeiterstab für das kommende Jahr vergrößern und diesen auch bezahlen. Ob die gewünschten 15000 Euro allerdings bewilligt werden, wird sich am Dienstag (18.30 Uhr, Sitzungssaal Rathaus) zeigen.

Claudia Falk wird den Fraktionen ein überarbeitetes Konzept erläutern. Mit ihrem Co-Veranstalter aus 2017, Ulfert Georgs, ist sie in Gesprächen, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen könnte.

Erneut auf der Tagesordnung des Ausschusses: die Aufwandsentschädigungen für Mitglieder des Aufsichtsrates der Stadtwerke Eutin. Die CDU hat beantragt, den im Juli vom Gremium gefassten Beschluss aufzuheben. Der damals gefasste Beschluss mit einer über 1000-prozentigen Steigerung der bisherigen Entschädigungen sei nicht zu vertreten und stehe in keinem Verhältnis zu anderen bestehenden Aufwandsentschädigungen für Stadtvertreter, argumentiert der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Matthias Rachfahl. Die CDU schlägt zunächst eine Verdoppelung des vormaligen Satzes ab August vor.

Einen weiteren Antrag hat die CDU in Sachen Einzelhandelskonzept eingereicht. Der Ausschuss solle eine detaillierte Verfahrensdarstellung zur Überprüfung des Konzeptes erhalten. Zeitliche Abläufe und die Beteiligung des Eutiner Handels und Gewerbes müssten erkennbar sein.

Auch die Freien Wähler Eutin haben für den Hauptausschuss (parallel für den Stadtentwicklungsausschuss) einen Antrag formuliert. Sie fordern, durch verbesserte Dämmung an städtischen Gebäuden den Energieverbrauch zu verringern. Auch Kohlenstoffdioxid-Werte müssten reduziert werden. Dafür, so die FWE sollten Fotovoltaikanlagen gefördert sowie die Nutzung von Erdwärme vorangetrieben werden. Um diese Ziele zu erreichen, möge die Stadt einen Energieausschuss alternativ einen Arbeitskreis „Energieeinsparung“ einrichten.

Beraten wird erneut der Haushalt für 2018. Die Grünen wollen ein Klimaschutz-Budget einführen. Jährlich sollten 300000 Euro für Maßnahmen eingesetzt werden, die dazu dienen, das Ziel der jährlichen Einsparung von zwei Prozent an klimaschädlichen Emissionen zu erreichen.

ben

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