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Ostholstein Hauptausschuss schiebt Aktionsplan Inklusion an
Lokales Ostholstein Hauptausschuss schiebt Aktionsplan Inklusion an
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22:14 11.05.2016

„Ostholstein erlebbar machen – da wollen wir dabei sein“, moderierte Vorsitzender Matthias Rachfahl (CDU) im Eutiner Hauptausschuss das Thema an. Für die Aufstellung eines Aktionsplans, dessen erster Entwurf noch in diesem Jahr vorliegen soll, stimmten alle Fraktionen.

„Da können wir doch gar nicht Nein sagen“, merkte Monika Obieray (Grüne) an. Sie verwies darauf, dass der Kreis schon im vergangenen Jahr entsprechende Entschlüsse gefasst habe. „Der Kreis erstellt gerade einen Entwurf, und auch das Land ist dabei“, bestätigte Bürgermeister Klaus-Dieter Schulz (CDU).

2015 ist die Stadt Eutin dem Projekt „Ostholstein erlebbar für alle – bereit für Inklusion und Barrierefreiheit“ beigetreten, das vom Verein Lebenshilfe Ostholstein koordiniert wird. Ziel ist, den Kreis zu einer Region zu machen, in dem alle Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, Geschlechts oder ethnischen Hintergrunds als Bürger, Gäste oder Kunden willkommen sind und selbstverständlich ohne Barrieren am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Eutin hat in einem ersten Schritt das Augenmerk auf eine barrierefreie und auch auf Inklusion ausgerichtete Landesgartenschau gelegt: Es gibt stufenlose Eingangsbereiche, anhand barrierefreier Kriterien angelegte temporäre und Dauer-Anlagen, Audioguides für Blinde und Sehbehinderte, von Gebärdendolmetschern begleitete Veranstaltungen, Geländeführungen in Gebärdensprache, Flyer in leichter Sprache, eine Mobilitätsstation, an der Rollstühle und Rollatoren ausgeliehen werden können.

Alles, was Eutin in Sachen Stadtsanierung anpacke, müsse ebenfalls unter den Aspekten Barriefreiheit und Inklusion behandelt werden, so der Bürgermeister. Die Lebenshilfe werde sicher über die bestehende Kooperation zur LGS hinaus ein Partner sein. „Eine professionelle Moderation“ wünschte sich auch Monika Obieray. Matthias Rachfahl pflichtete ihr bei: „Ja, das gehört in professionelle Hand.“

Der Eutiner Entwurf für einen Aktionsplan soll in Abstimmung mit den Senioren- und Behindertenbeauftragten und basierend auf den Versionen anderer Aktionspläne entwickelt werden. ben

LN

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