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Ostholstein Heiligenhafens Haushalt: 2,1 Millionen Euro Fehlbetrag
Lokales Ostholstein Heiligenhafens Haushalt: 2,1 Millionen Euro Fehlbetrag
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21:56 25.11.2016
In Heiligenhafens Stadtentwicklungsausschuss wurde auch dieses private Wohnungsbauprojekt – 30 Wohneinheiten und Tiefgaragen – auf dem Grundstück der ehemaligen Gorch-Fock-Schule in der Feldstraße vorgestellt. GRAFIK: J.GOLLUS (hfr)

Karl-Uwe Baecker (FDP): „Die Zeche für die über Jahre hinweg betriebene Misswirtschaft zahlt der Bürger.“ Der Haushalt wird am kommenden Montag um 17 Uhr erneut Thema im Hauptausschuss. Brisanz gab es in der Einwohnerfragestunde. Ottmar Dohmann aus dem SPD-Ortsverein fragte: „Zum Thema Elefantenbrücke hört man, die Kosten stiegen an, außerdem gebe es eine zeitliche Verzögerung.

Stimmt das?“ Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) sagte: „Die HVB sind hier Ansprechpartner.“ Aber es gebe dort Probleme. Die Baustelle sei zwölf Tage nicht betrieben worden. Die HVB waren nicht im Saal, konnten entsprechend nicht Stellung beziehen. Den LN teilte HVB-Chef Joachim Gabriel mit, die Fertigstellung werde für Februar 2017 ins Auge gefasst. Laut Müller stiegen aufgrund von Neuplanungen am Gewerk aber die Kosten an. Wie hoch, könne er nicht sagen. Gabriel: „Die Kosten steigen, aber es wird kein sechsstelliger Betrag.“

Dohmann wollte zum Thema Bauhof wissen: „Etwa 60000 Euro sollen an den Bauhof für Arbeiten gezahlt worden sein, die nicht vom Bauhof geleistet wurden. Was hat es damit auf sich?“ Müller dazu:

„Zum Teil war es günstiger, externe Betriebe zu beauftragen.“ Müller sei mit der Verwaltung beauftragt, Lösungen für einen optimierten Bauhof zu finden. Bauhof-Chef Gabriel sagte dazu auf LN-Anfrage:

„Wir benötigen die Aufträge der Stadt, um wirtschaftlich agieren zu können.“

Vorgestellt wurde ein Wohnungsbauprojekt auf dem Grundstück der ehemaligen Gorch-Fock- Schule mit 30 Wohneinheiten und Tiefgaragen. Nordwestlich der Elefantenbrücke am Ferienzentrum soll auch ein Familien-Aparthotel entstehen. Dort sollen auch ein Restaurant sowie im Erdgeschoss Läden integriert werden. Die SPD sprach sich wie die BfH gegen das Projekt aus. Dort solle eher eine Freizeitfläche erhalten bleiben. Momentan gibt es dort einen nicht rentablen Minigolfplatz. Die CDU dagegen sprach sich für das Projekt aus. „Ein kleines Familienhotel ist doch ein Plus für die Region“, erläuterte Stadtrat Stefan Karschnick (CDU). Er könne die Haltung der Projektgegner nicht nachvollziehen. Das sei für den hiesigen Investor ein Schlag ins Gesicht. Dem schlossen sich die Grünen und der FDP-Vertreter an. Empfehlung für die Stadtvertretung (8. Dezember, 19.30 Uhr) 4:5 Stimmen gegen das Projekt.

Zum Schluss stellte ein Architekt den aktuellen Bedarf zur geplanten Verkehrsberuhigung an der Bergstraße, Ecke Rubinstraße, vor. Fazit: Hier herrscht ein hohes Unfallrisiko. Ein Minikreisel oder aber eine Lichtsignalanlage seien hier – wenn auch mit Anstrengungen – praktikabel.

 Peter Mantik

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