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Ostholstein Heiligenhafens SPD sieht sich im Aufwind
Lokales Ostholstein Heiligenhafens SPD sieht sich im Aufwind
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22:27 24.10.2013
Margrit Poppendiecker und Dr. Theodor Siebel. Quelle: Kirchner

Die Sozialdemokraten der Warderstadt sehen sich im Aufwind und fühlen sich in ihrer Arbeit bestätigt, nicht zuletzt durch das gute Abschneiden bei der Kommunalwahl im Mai, wo sie mit einem Plus von 167 Stimmen gegenüber 2008 einen sechsten Sitz in der Stadtvertretung dazugewinnen konnten und nunmehr gleichauf mit der CDU sind.

Vorsitzender Dr. Theodor Siebel und Fraktionsvorsitzende Monika Rübenkamp hielten jetzt auf der Jahresversammlung des 70 Mitglieder umfassenden SPD-Ortsvereins im Restaurant „Nordpol“ noch einmal Rückschau und unterstrichen einige wichtige Positionen und Forderungen der örtlichen SPD. „Überflüssig wie ein Kropf“ — so bezeichnete Siebel die geplante feste Fehmarnbeltquerung. Gleichwohl werde man sich damit abfinden und darauf konzentrieren müssen, die Nachteile für die Region so gering wie möglich zu halten. Große Bedeutung messe die SPD einem interkommunalem Gewerbegebiet in Wagrien bei, fuhr Siebel fort. Auch im Hinblick auf Dauerarbeitsplätze sei dieses Projekt wichtig. Hauptstandbein für die regionale Wirtschaft bleibe aber nach wie vor der Tourismus, so der Vorsitzende.

In einem Exkurs in die aktuelle Bundespolitik unterstrich Siebel, der an diesem Abend einstimmig wiedergewählt wurde, dass die Parteibasis einer Großen Koalition ablehnend gegenüberstehe.

Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Lars Winter, Gast der Versammlung, bekräftigte dies auch für den Kreisverband. „Es wird dann nicht viel von den SPD-Positionen übrigbleiben“, erklärte Winter, „der Wähler wird uns kaum noch wahrnehmen.“ Die Quittung werde die SPD bei der nächsten Wahl 2017 bekommen.

Die SPD-Fraktionsvorsitzende in der Stadtvertretung Monika Rübenkamp bemängelte unter anderem die fehlende Transparenz bei den Kosten für den Hochwasserschutz in der Altstadt. Eine schriftliche Aufstellung sei der SPD von der Stadtverwaltung verwehrt worden, bedauerte Rübenkamp. Besonders interessiert sei man auch an den Folgekosten, betonte sie.

Mit Urkunde und Präsent wurden Margrit Poppendiecker für 40-jährige und Theodor Siebel für 25-jährige SPD-Mitgliedschaft geehrt.

Michael Kirchner

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