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Ostholstein Heimatverein Fehmarn setzt auf bewährtes Team
Lokales Ostholstein Heimatverein Fehmarn setzt auf bewährtes Team
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20:20 27.04.2016
Wiedergewählt: Der 2. Vorsitzende Klaus-F. Bumann (l.) und Museumsleiter Klaus Klahn (M.), mit dem Vorsitzenden Uwe Erich. Quelle: Michael Kirchner

Mit der bewährten Mannschaft geht der Heimat- und Museumsverein Fehmarn, Eigentümer und Betreiber des Fehmarn-Museums in Burg und des Mühlenmuseums Lemkenhafen, in die kommenden Jahre. Auf der Jahresversammlung im Hotel-Restaurant „Burg-Klause“ wurden jetzt einstimmig Dr. Klaus Friedrich Bumann zum 2. Vorsitzenden und Klaus Klahn zum Museumsleiter wiedergewählt. Neue Kassenprüferin wurde Heide Wohlgehagen.

Vorsitzender Uwe Erich konnte von den anwesenden Mitgliedern, die ihm einhellig den Rücken stärkten, gerade noch von einem Rücktritt zurückgehalten werden. Stocksauer zeigt er sich nämlich über ein Gerücht, das auf Fehmarn kursiert und seiner Meinung nach sogar bewusst „gestreut“ worden ist: Der Vorsitzende des Heimatvereins beziehe monatlich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 500 Euro, lautet die Klatschgeschichte. Das grenze schon fast an Verleumdung, stellte Uwe Erich fest. Er behalte sich rechtliche Schritte gegen die bislang noch unbekannten Verbreiter vor, kündigte er an.

Gerade einmal 100 Euro im Monat betrage zur Zeit seine Entschädigung, konnte er belegen. Er setze dabei zu.

Der Heimatverein hat zurzeit 310 Mitglieder. Vorträge, Heimatabende und Exkursionen stehen neben der Unterhaltung der Museen auf dem Programm. In diesem Jahr geht es am 19. Mai nach Flensburg und Eckernförde, die Fahrt sei bereits ausgebucht, berichtete der Museumsleiter.

Die beiden Museen öffnen ab 1. Juni wieder regelmäßig ihre Türen, kündigte Klahn weiter an. Besonders erfreut sei der Verein, für das Mühlenmuseum mit Hans-Peter Hermann einen zusätzlichen Betreuer gefunden zu haben. Leicht zurückgegangen seien 2015 die Besucherzahlen in der Mühle, sie betrugen 4893 (Vorjahr: 4928). Im Fehmarn-Museum Burg hingegen wurden 2 187 Besucher verzeichnet, freute sich der Museumsleiter, 246 mehr als im Vorjahr. Allgemein werde in den Museen ein Besucherrückgang festgestellt werden, erklärte Klaus Klahn.

„Lieb und teuer“ sei dem Verein die Lemkenhafener Mühle aus dem Jahre 1787, berichtete Vorsitzender Uwe Erich. In den Jahren von 1986 bis 2015 seien 545 409 Euro für die Erhaltung investiert worden, davon 380 312 Euro aus der Vereinskasse und 119 179 Euro an Zuschüssen. Jetzt stehe die Erneuerung der 6,50 Meter langen Flügelwelle aus Eichenholz bevor, ein Kostenfaktor von rund 35000 Euro, betonte Erich.

Von mk

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