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Ostholstein Heinold kam und hörte zu
Lokales Ostholstein Heinold kam und hörte zu
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22:14 11.04.2017
Monika Heinold (v. l.) mit Bernd Rubelt beim Stadtrundgang. Mit dabei die Grünen Anne und Martin Drees. Quelle: Foto: Petersen
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Eutin

Politiker reden – die Wähler hören zu: Davon hält Monika Heinold, Finanzministerin und Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl am 7. Mai, überhaupt nichts.

„Wahlkampf muss kommunikativ sein. Einseitiger Wahlkampf, der die Leute beschallt, ist völlig out“, sagt die 58-Jährige mit 21 Jahren Landtagserfahrung. Ihren Wahlkampf zieht sie ganz anders auf.

Landauf landab absolviert Heinold kleinere Termine, auf denen sie sich zu unterschiedlichen Themen berichten lässt und den Dialog sucht. „Ich nehmen gerne Anregungen mit. Und Wahlkampf muss auch Spaß

machen.“

Gestern machte Heinold Station in Eutin. Begleitet von Bauamtsleiter Bernd Rubelt startete sie zu einem 90-minütigen Stadtrundgang und ließ sich die Umbaupläne für die Altstadt erklären. Einen Schwerpunkt bildeten dabei Inklusion und Barrierefreiheit.

„Die Stadt strengt sich sehr an“, lobte die grüne Wahlkämpferin. Vor allem der ganzheitliche Ansatz, das Berücksichtigen der Inklusion bei allen Vorhaben, gefiel ihr. Respekt zollte sie für die Mühe, das alte Kopfsteinpflaster so umzuwandeln, dass es Rollstuhl-tauglich ist und trotzdem seinen historischen Charakter behält. Angetan war die Ministerin von einem Besuch im „Scandy“. Das Geschäft in der Peterstraße verkauft unter anderem Kerzen, die von Menschen mit Beeinträchtigungen gefertigt werden. Ihr „erster Inklusionsspaziergang“, so Heinold, führte auch in die Stadtbucht. Dort erläuterte Parteifreund Eike Diller die Pläne der Stadt, das Haus des Gastes durch ein Inklusionshotel zu ersetzten. Heinold war sofort überzeugt: „Wenn ich mit abstimmen dürfte, würde ich für den Neubau stimmen“.

pet

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