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Ostholstein Herbststurm "Christian": zwei Tote - Schäden in Millionenhöhe
Lokales Ostholstein Herbststurm "Christian": zwei Tote - Schäden in Millionenhöhe
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19:55 29.10.2013
Auch im Kreis Herzogtum Lauenburg trafen umgestürzte Bäume geparkte Autos. Quelle: JEB
Hamburg/Kiel/Fehmarn

OrkantiefChristian“ hat vor allem im Norden Schleswig-Holstein gewütet. Mehr als 3600 Mal rückten Helfer zu Einsätzen aus

Zum Abschluss die Highlights aus dem Original Polizeibericht aus Lübeck von gestern Nachmittag. Alle wichtigen News zu den Aufräumarbeiten lesen Sie morgen in den Lübecker Nachrichten und später auf LN Online.

Best of Polizeibericht Lübeck

14.25 Uhr Ein zehn Meter hoher Baum ist in der Breslaustraße auf ein geparktes Auto gefallen. Zum Glück keine Verletzten.

14.57 Uhr Das Heiligen-Geist-Hospital, das zur Zeit eingerüstet ist muss überprüft werden, denn das Gerüst wackelt erheblich.

15.03 Uhr An der Straße an den Schießständen blockiert ein herab gewehtes Dach die Fahrbahn.

15.03 Uhr Am Bahnhof lösen sich Dachplatten vom ehemaligen Hotel Victoria. Die Bundespolizei sperrt den Platz ab.

15.09 Uhr B 75: Zwischen Kücknitz und Skandikai droht ein großes Trampolin auf die Bundesstraße zu wehen. "Das kommt aus Richtung Ivendorf geflogen!"

15.21 Uhr An der Wakenitzmauer ist eine Dixi-Toilette gegen mehrere Fahrzeuge geflogen. Die Toilette wurde abgeholt. Der Toilettenabholer hat sich allerdings nicht um die beschädigten Fahrzeuge gekümmert.

15.52 Uhr In der Ratzeburger Allee hat sich ein Anhänger selbstständig gemacht.

16.16. Uhr ein Baum blockiert die komplette Brandenbaumer Landstraße.

16.24 Uhr Eine 20-Meter hohe Birke ist auf ein Wohnhaus gestürzt.

16.32 Uhr Ein Baum blockiert die Abbiegerspur Richtung Welsbachstraße.

16.45 Uhr eine Frau hängt in der Mecklenburger Straße rechtseitig mit ihrem Rollator fest.

16.57 Uhr Baustelle in Dänsichburg Planen und andere Gegenstände haben sich gelöst. Auf der Ikea Baustelle ist das Hornbachschild weggeweht.

17 Uhr Die hohen Fichten am Rand des St.Jürgen-Rings stürzen um.

17.45 Uhr In der Kronsforder Alle hat Sturm "Christian" kurzfristig die einseitige Sperrung der Straße aufgehoben. Die Autos fahren unerlaubt Richtung Innenstadt in die Baustelle.

11.30 Uhr Der schwere Herbststurm hat Tausende Schäden an Hamburger Gebäuden verursacht. „Wir gehen momentan von rund 4000 Schäden insgesamt aus“, sagte ein Sprecher des Versicherers Hamburger Feuerkasse am Dienstag. „Die Telefone stehen nicht mehr still“, sagte Provinzial-Pressesprecher Heiko Wischer am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. „Kunden stehen zum Teil sogar Schlange vor unseren Agenturen.“ 140 davon haben die Provinzial Versicherungen im Land Schleswig-Holstein. 

"Christian" wütete am Monatagnachmittag in Norddeutschland.

11.00 Uhr "Christian" verursachte rund 130 Stromausfälle landesweit. Der Schwerpunktder Schäden konzentrierte sich – witterungsbedingt – auf die Kreise Nordfriesland,Schleswig-Flensburg, Dithmarschen sowie Rendsburg-Eckernförde, Plön undSegeberg. Etwas weniger betroffen waren die Kreise Ostholstein, Steinburg, Stormarnund Herzogtum Lauenburg, während es im Kreis Pinneberg kaum Schäden gab.

9.15 Uhr Nach dem Durchzug des Orkantiefs gibt es immer noch Störungen im Hamburger Nahverkehr.

9 Uhr Die Polizei meldet mehr als 3600 Sturm-Einsätze in Schleswig-Holstein

Heute kämpft die Deutsche Bahn mit den Folgen des Sturms "Christian". Viele Oberleitungen seien beschädigt worden. Die Aufräumarbeiten dauern an. 

Die aktuellen Infos welcher Zug ausfällt, gibt es hier.

Sturm richtet in Lübeck schwere Schäden an

Orkan in Eutin: Frau von Mauer erschlagen

Sturm wirbelte den Kreis Segeberg durcheinander

"Christian" zog eine Schneise der Verwüstung durch den Kreis Herzogtum Lauenburg

Grevesmühlen: Feuerwehren im Dauereinsatz

21.18 Uhr Laut Egbert Meyer-Lovis, DB-Sprecher für Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, sollten auch am Dienstag viele Strecken gesperrt bleiben. Dies gelte für die Linien Lübeck-Puttgarden, Kiel-Flensburg, Pinneberg-Elmshorn, Neumünster-Padborg und Itzehoe-Husum. Als erstes solle die Strecke Hamburg-Lübeck wieder aufgenommen werden. „Viele, viele Bäume sind umgeknickt, Oberleitungen wurden heruntergerissen, sogar Betonmasten.“ Er verstehe, dass dies für viele Menschen unangenehm sei. „Aber da geht Sicherheit vor.“

21.07 Uhr Lübeck: Im gesamten Stadtgebiet war die Feuerwehr Lübeck mit den vier Wachen und 19 freiwilligen Feuerwehren, dem THW und dem DRK im Einsatz. Insgesamt wurden 140 Einsätze durch 185 Einsatzkräfte abgearbeitet.  Die Einsatzkräfte wurden am Abend durch den DRK verpflegt und anschließend aus den Einsätzen wieder in die Gerätehäuser entlassen.

20.32 Uhr Das OrkantiefChristian“ hat am Montag in Schleswig-Holstein ein weiteres Todesopfer gefordert. Damit stieg die Zahl der Unwettertoten hierzulande seit Sonntag auf mindestens sieben. Europaweit sind es danach mindestens 14 Tote.Eine 66-jährige Frau wurde in Göhl bei Oldenburg in Holstein von einer umstürzenden Mauer erschlagen, wie die Polizei am Abend mitteilte. Sie hatte mit ihrem Mann im Garten heruntergefallene Äste aufgesammelt, als sie von der fast drei Meter hohen Mauer verschüttet wurde. Zuvor war in Flensburg ein Mann von einem Baum erschlagen worden. In Lübeck verletzte ein umstürzender Baum eine Frau lebensgefährlich.

19.33 Uhr Allein die Freiwillige Feuerwehr  Scharbeutz meldet 34 Einsätze durch das Unwetter.

19.30 Uhr In der Friedhofsallee in Lübeck droht ein dicker Baum auf ein Trafohäuschen zu stürzen. Ein weiterer Stromausfall wäre wohl die Folge ...

19 Uhr Die Feuerwehr hat die Oberleitung in Siems wieder freigemacht, der Bahnverkehr für den Hafen kann wieder laufen.

15.25 Uhr Dieser umgestürzte Baum in  Bad Schwartau zerstörte einen Zaun und einen Kleinwagen.

17.48 Uhr Über 20 Einsätze melden die drei Eutiner Ortswehren, davon allein 14 in der Kernstadt. Fast immer mussten die Feuerwehrleute umgestürzte Bäume beseitigen. Einer war im Eutiner Stadtgebiet auf die Schienen der Bahnlinie Eutin-Plön gefallen, an zwei Stellen begruben Bäume parkende Autos unter sich. In Bosau stürzten am Kurhaus und am Badestrand Bäume um. In Ratekau fiel der Strom aus, davon waren auch das Rathaus und der benachbarte Rewe-Markt betroffen. In Malente stürzte ein Baum am Anleger zur Kellerseefahrt um. Insgesamt zählte die Polizei bis zum Nachmittag 73 Einsätze für Ostholstein.

17.45 Uhr Chaotische Zustände - am Hamburger Hauptbahnhof bilden sich endlose Schlangen.

Chaotische Zustände am Hamburger Hauptbahnhof.

17.37 Uhr Die Fehmarnsundbrücke ist voll gesperrt.

17.35 Uhr: Hindenburgstraße in Bad Schwartau muss komplett gesperrt werden. Die Feuerwehren  in Bad Schwartau sind seit 15 Uhr ununterbrochen im Einsatz. „Wir rücken gar nicht mehr ein, sondern fahren gleich zum nächsten Notfall“, so Lars Wellmann, stellvertretender Gemeindewehrführer. In der Ringstraße krachte unter anderem eine große Birke auf ein Kleinwagen. In der Pariner Straße knickte eine zwölf Meter hohe Tanne auf ein Hausdach. Menschen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr ist mit 30 Kräften im Einsatz und wird von der Feuerwehr Mori (Stockelsdorf) unterstützt.

17.32 Uhr Der Bahnhofsvorplatz in Lübeck ist wieder freigegeben.

17.24 Uhr Am Bahnübergang Siemser Landstraße ist ein Baum in die Oberleitung gefallen, es gibt starken Funkenflug

17 Uhr Der St.Jürgen Ring ist gesperrt weil eine Tanne auf die Straße gestürzt ist.

16.53 Uhr Das Orkantief hat zu einer Reihe von Stromausfällen geführt – zunächst vor allem an der Westküste und inzwischen in ganz Schleswig-Holstein. Auslöser für die Störungen sind umherfliegende Äste, die sich in Hochspannungsleitungen und Umspannwerke verfangen haben oder in die Mittelspannung gestürzte Bäume.  Im Fall von heruntergerissenen Stromleitungen bittet die Schleswig-Holstein Netz AG die Bevölkerung auf jeden Fall, einen größeren Sicherheitsabstand einzuhalten.

Orkanböen wüten in Schleswig-Holstein.

16.52 Uhr Aufgrund der starken Sturmböen wurden im Bereich des Bahnhofsvorplatzes Ziegel von den Dächern abgedeckt. Der Bahnhofsvorplatz ist gesperrt. Der Busverkehr wird über den Lindenteller umgeleitet. Dadurch kommt es zu Verspätungen im gesamten Liniennetz. Mit Beeinträchtigungen aufgrund von weiteren Schäden muss gerechnet werden.

16.50 Uhr Bei Bliesdorf blockiert eine dicke Eiche die Hauptstraße

16.45 Uhr Ein Baum knallt bei Sirksfelde in die Frontscheibe eines Busses.  Niemand wird verletzt.

16.43 Uhr Die Feuerwehr meldet 79 Gefahreneinsätze im Zusammenhang mit dem Sturm; in Ostholstein sind es 73 Einsätze.

15.30 Uhr Auch in Lübeck-St. Lorenz traf ein umstürzender Baum eine Frau. Die 57-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Zustand sei kritisch, teilte die Polizei mit.

15 Uhr Wegen des Sturms haben die Marktbeschicker auf dem Wochenmarkt in der Lübecker Innenstadt ihre Stände bereits am frühen Montagnachmittag abgebaut. Um 15 Uhr stellten die letzten Händler den Verkauf ein. "Es ist einfach zu gefährlich", sagt Kirsten Langer von Geflügel Bössow. "Bei uns sind die Eier durch den Wagen geflogen und an die Fensterscheibe geklatscht. Alles hat gewackelt." Auch die Öffnungsklappen seien nicht mehr zu halten gewesen. "Wir haben mit drei Leuten versucht, sie nach unten zu ziehen, haben es aber trotzdem nicht geschafft", sagt Karen Kater vom Christian Bock Imbissbetrieb. Planen, Blumentöpfe, Stangen und Kisten seien durch die Gegend geflogen. "Ich musste schon einigen Sachen hinterherlaufen", sagt Detlef Schulz von der Landfleischerei Hoop. "Deshalb mache ich jetzt lieber früher Feierabend, bevor noch etwas kaputt geht."

14.30 Uhr: Der komplette Regionalverkehr der Deutschen Bahn in Schleswig-Holstein wurde um 14.30 Uhr eingestellt.Weiter sagte der Sprecher, der Zugverkehr in ganz Schleswig-Holstein wird eingestellt.  Alle Züge fahren zur Sicherheit in die Bahnhöfe. In Hamburg ist auch der S-Bahnverkehr eingestellt.

Am Lübecker Bahnhof stehen die Züge.

14.25 Uhr Die Priwallfähre hat ihren Betrieb eingestellt.

14.10 Uhr Auf der Strecke Malente-Plön ist um 14.10 Uhr ein Zug auf einen umgestürzten Baum geprallt. Die Strecke ist zurzeit gesperrt, der Zug nicht mehr fahrbereit, teilte die Bundespolizei dazu mit. Verletzt wurde niemand, die Lokomotive soll laut Bundespolizei vor Ort repariert werden.

14 Uhr: Im Raum Lübeck treten orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 115 km/h aus südwestlicher Richtung auf. Auch hier gilt die Unwetterwarnung. In St. Lorenz Süd fiel teilweise der Strom aus.  

Die Brandenbaumer Landstraße ist blockiert.

Die Brandenburger Landstraße war wegen eines umgestürzten Baumes nicht mehr passierbar.

In Eutin in der Albert-Einstein-Straße ist eine Leichtbauhalle kurz vor der Fertigstellung gewesen.

Diese Leichtbauhalle in der Albert-Einstein-Straße wurde kurz vor der Fertigstellung zerstört.

Orkan fegt über den Norden - Zwei Todesopfer und Verkehrschaos

Zwei Tote und mehrere Verletzte in Schleswig-Holstein, Bahnverkehr eingestellt und zahllose Einsätze für Polizei und Feuerwehr: Das OrkantiefChristian“ hat den Norden Deutschlands überrollt. An der Nordsee erreichten die Böen eine Geschwindigkeit von 173 km/h.

Flensburg/Hamburg (dpa/lno) - Der erste schwere Herbststurm hat am Montag zwei Todesopfer in Schleswig-Holstein gefordert. Mehrere Menschen wurden verletzt. In Flensburg starb ein Mann, als ein Baum auf ihn fiel, wie die Polizei mitteilte. In Göhl nahe Oldenburg in Holstein starb eine 66-Jährige, als sie von einer fast drei Meter hohen Mauer aus Kalksandstein verschüttet wurde. Auch in Lübeck traf ein umstürzender Baum eine Frau. Die 57-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. In BadSegeberg kamen zwei Menschen bei einem Auffahrunfall zu Schaden, der von einem herunterfallenden Ast ausgelöst wurde.

Der Verkehr im Norden brach teilweise zusammen: Die Deutsche Bahn stellte den Regionalverkehr in Schleswig-Holstein am Nachmittag komplett ein. Laut Egbert Meyer-Lovis, DB-Sprecher für Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein, sollten auch am Dienstag viele Strecken gesperrt bleiben. Dies gelte für die Linien Lübeck-Puttgarden, Kiel-Flensburg, Pinneberg-Elmshorn, Neumünster-Padborg und Itzehoe-Husum. Als erstes solle die Strecke Hamburg-Lübeck wieder aufgenommen werden. „Viele, viele Bäume sind umgeknickt, Oberleitungen wurden heruntergerissen, sogar Betonmasten.“ Er verstehe, dass dies für viele Menschen unangenehm sei. „Aber da geht Sicherheit vor.“

Das OrkantiefChristian“ raste mit einer Geschwindigkeit von bis zu 173 Stundenkilometern über den Norden. Der Spitzenwert wurde in St. Peter-Ording (Nordfriesland) gemessen. Dort flogen Strandkörbe durch Luft, sämtliche Läden wurden geschlossen. Auf der Halbinsel Eiderstedt wurden die Dächer mehrerer Lebensmittelmärkte abgedeckt. Auf Sylt wurden laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Nachmittag 82 Knoten erreicht, etwa 150 Stundenkilometer. Auf Helgoland wurden 137 Stundenkilometer gemessen.

Dem ARD-Wetterstudio zufolge gab sogar einen neuen Rekord bei Windgeschwindigkeiten für Norddeutschland. Die Stationen des Wetterdienstes mminternational auf Borkum und Helgoland-Oberland hätten am Nachmittag jeweils 191 Stundenkilometer verzeichnet, etwa acht Stundenkilometer stärker als der bisherige Topwert, teilte ein Sprecher vom zuständigen Unternehmen Bavaria Film aus München mit.

Die erste Sturmflut in diesem Herbst verlief in Hamburg glimpflich. Die Elbe schwappte am Abend in St. Pauli nur wenige Zentimeter hoch über die Kante. Das Wasser stieg in St. Pauli auf 1,74 Meter über dem mittleren Hochwasser, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sagte. Berichte über Hochwasser-Schäden lagen der Polizei nicht vor. Vor allem am Nachmittag hatte der Sturm Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten. In Schleswig-Holstein waren alle verfügbaren Kräfte im Einsatz. Mehrere hundert Hilferufe konnten laut Landespolizeiamt nur zeitverzögert bearbeitet werden. Bei Bredstedt im Kreis Nordfriesland fuhr ein Zug der Nord-Ostsee-Bahn gegen einen umgestürzten Baum. 60 Fahrgäste mussten die Bahn verlassen. Stromausfälle gab es vor allem an der Westküste. Auf Helgoland wurde für zwei Stunden eine Ausgangssperre verhängt. Am Hamburger Flughafen warteten etwa 1500 Passagiere in 15 Maschinen, die aufgrund des Sturmes nicht abgefertig werden konnten. Die Abfertigung sei für zweieinhalb Stunden eingestellt gewesen, sagte Pressesprecherin Stefanie Harder. Am späten Nachmittag sei der Betrieb aber wieder aufgenommen worden. Zehn Flüge seien gestrichen worden.

Die Feuerwehr Hamburg zählte bis zum Abend mehr als 1400 Einsätze. 500 weitere Hilferufe waren noch abzuarbeiten, wie ein Feuerwehr-Sprecher mitteilte. In Hamburg-Wellingsbüttel fuhr eine S-Bahn gegen einen umgeknickten Baum. Im Stadtteil Stellingen stürzten zwei Bäume auf die Oberleitung der Fernbahn und fingen Feuer. Der Sturm beschädigte zudem eine Reihe von Autos. An vielen Gebäuden wurden Dachziegel abgedeckt, Baugerüste kippten um, Fotovoltaik-Anlagen wurden durch das Unwetter beschädigt.

Der Autoreisezug SyltShuttle der Deutschen Bahn nahm am Abend seinen Betrieb zwischen Niebüll und Westerland wieder auf. Bereits seit dem Morgen war Helgoland vom Festland abgeschnitten. Die Reederei Cassen Eils teilte mit, dass die Verbindung zwischen der Hochseeinsel und Cuxhaven (Niedersachsen) bis Dienstag eingestellt sei. Auch andere Fährverbindungen zu den Nordfriesischen Inseln waren am Montag unterbrochen.

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